Wie Du mehr Zeit für Deine Onlinekurs-Erstellung gewinnst mit dieser genialen 3-Schritt-Methode

Wie Du mehr Zeit für Deine Onlinekurs-Erstellung gewinnst mit dieser genialen 3-Schritt-Methode

Tick, tick, tick … wie schnell ist der Tag vorbei. Jeder hat die gleiche Zeit zur Verfügung. Warum schaffen es einige, ihre Träume zu verwirklichen und andere nicht? Ich hatte neulich diese Frage in meiner Community gestellt: „Was hält Dich davon ab, einen Onlinekurs zu starten?“ Eine der Antworten lautete: „Die Zeit“.

Richtig ist, dass der Aufbau eines Onlinebusiness Zeit benötigt, aber was benötigt keine Zeit? Die Frage ist also nicht, ob Du die Zeit hast, sondern wie Du die Zeit, die Du hast, verwendest. Wenn Du einen Traum hast, wenn Du ein erfolgreiches Business aufbauen möchtest, wenn Du viel Geld verdienen möchtest, wenn Du einen größeren Einfluss haben möchtest, wenn Du Dir wünschst erfolgreicher zu sein, dann benötigst Du Zeit, um die Arbeit zu machen, damit Du dieses Ziel verwirklichst. So ist es auch, wenn Du einen erfolgreichen Onlinekurs erstellen möchtest, der Dir langfristig gesehen höhere Einnahmen generiert und Dir mehr Freiheit bringt.

Die Frage ist also: Wie findest Du Zeit, um Deinen Onlinekurs zu erstellen, obwohl Du ein laufendes Business hast?

In diesem Artikel möchte ich Dir eine einfache 3-Schritt-Methode zeigen, wie Du mehr Zeit findest für Deine Onlinekurs-Erstellung, die ich selbst nutze, um effektiv zu arbeiten und jeden Tag etwas für mein großes Ziel zu tun.

„Commitment leads to action. Action brings your dream closer“

Marcia Wieder

Los geht es mit dem 1. Schritt:

1) Zeit gewinnen durch Gedanken aufräumen

Eigentlich willst Du gerade konzentriert an einer Idee, einem Konzept für Dich oder Deinen Kunden arbeiten. Du hast Word geöffnet und schaust auf das, was Du bis jetzt geschrieben hast. Dein Blick wandert auf den Schreibtisch, überall liegt etwas rum, Zettel, Notizen, Tassen, Kalender, Ordner, Handy. Vielleicht denkst Du Dir „Ich müsste eigentlich aufräumen.“ Dann fällt Dir ein, was Du heute noch alles erledigen willst, vielleicht denkst Du auch an einen Kunden, über den Du Dich geärgert hast oder der nicht rechtzeitig zahlt. Du schaust auf Dein Konzept, schreibst ein bisschen was und schon wieder schweifen Deine Gedanken ab. Du denkst an die aktuelle Situation und es tauchen auf einmal Sorgen auf, um Dein Business, Deine Eltern oder Kinder. Wenn da nicht die Angst und die Ungewissheit wäre, wie es weitergeht, wann wohl alles wieder ins Lot kommt. Jetzt findest Du wieder zurück zu Deinem Thema, aber so richtig voran kommst Du auch nicht. Am Ende des Tages fühlst Du Dich erschöpft und denkst Dir: Ich hab den ganzen Tag gearbeitet und irgendwie nichts geschafft.

Das ist eine unbefriedigende Situation, die Dich viel Zeit kostet. Es ist schwierig, sich zu konzentrieren und effizient zu arbeiten, wenn all diese Gedanken Dich ablenken. Deshalb willst Du für Ordnung sorgen, sowohl im Äußeren als auch im Inneren.

Denn unsortierte Gedanken klauen Dir wertvolle Zeit, weil Du Dich nicht vollständig auf Dein Thema konzentrieren kannst. Diese Unordnung im Außen und Innen sorgt dafür, dass Du ineffizient arbeitest.
Für das Aufräumen Deines Schreibtisches brauchst Du meine Hilfe nicht. Aber für das Aufräumen Deiner Gedanken möchte ich Dir diese kleine aber mächtige Übung an die Hand geben.

Wie funktioniert der erste Schritt dieser Methode?

Du nimmst Dir 10 bis 15 Minuten Zeit und schreibst Dir alles auf, was Du denkst. Alles, was gerade in Deinem Kopf ist, lässt Du raus. Schreib alle Gedankenfetzen, Ärger, Ängste und Sorgen auf, ohne Unterbrechung, bis alles einmal raus ist aus Deinem Kopf. All diese Dinge binden Kapazitäten, die Dich ablenken.

Wenn Du alles aufgeschrieben hast, prüfst Du, was Du davon nicht beeinflussen kannst. Du markierst diese Sätze mit einem Haken. Dann prüfst Du, welche Dinge Du selbst aktiv beeinflussen kannst. Diese Sätze unterstreichst Du und markierst sie mit einem grünen Punkt.

Anschließend entscheidest Du Dich dafür, alles bewusst loszulassen, was Du nicht beeinflussen kannst. Mit allem, was Du beeinflussen kannst, erstellst Du eine neue Liste – Deine „grüne Liste“.

Dann geht es weiter mit dem nächsten Schritt:

2) Große Ziele priorisieren durch Deine Fokusliste

Jeden Tag arbeitest Du an einer Vielzahl von verschiedenen Dingen, Du telefonierst, Du beantwortest Emails, führst Gespräche, erstellst Angebote, bereitest Dinge vor, arbeitest an Kundenaufträgen und so weiter. Du bist den ganzen Tag gut ausgelastet und beschäftigt. Die Frage ist nun: Hast Du heute nur an Dingen gearbeitet, die Dich beschäftigen, oder hast Du Dir Zeit genommen, an Deinen großen Zielen zu arbeiten? Wenn Du die letzte Teil-Frage mit „Nein“ beantwortet hast, dann wird es Zeit für die nächste Übung. Diese Dir hilft Dir, Dich auf Deine wichtigen Ziele zu fokussieren.

Wie funktioniert der zweite Schritt dieser Methode?

Du nimmst Dir wieder 10 bis 15 Minuten Zeit. Nimm Deine „grüne Liste“ aus der vorhergehenden Übung zur Hand und überlege Dir, ob es noch große Ziele gibt, die Du auf dieser Liste ergänzen möchtest. Ergänze die Liste nur dann, wenn Dir etwas wirklich wichtig ist, z.B. aus den Bereichen Business, Persönlichkeit, Gesundheit, Familie oder Freundschaft, das noch auf dieser Liste fehlt.

Als nächstes erstellst Du Deine Fokusliste. Das ist Deine Liste mit den 10 wichtigsten Zielen. Diese Liste hilft Dir, den Fokus darauf zu richten, was Du wirklich erreichen möchtest. Das heißt, Du wählst aus der „grünen Liste“ nur 10 Punkte aus, die Dir wirklich wichtig sind. Es kann sein, dass Du Punkte von der „grünen Liste“ positiv reframen möchtest, das heißt zum Beispiel, wenn Du auf der „grüne Liste“ stehen hast „Angst eine gute Chance zu verpassen, wenn ich meine Leistung nicht digital anbiete“, dann schreibst Du auf die Fokusliste „Onlinekurs erstellen“. Wenn darauf steht „Angst nicht genug zu verdienen“, dann schreib auf die Fokusliste „neue Wege finden Geld zu verdienen“. Oder wenn darauf steht „Gefühl nicht gut genug zu sein“, dann schreibst Du auf die Fokusliste „Übungen für den Selbstwert machen“. Noch ein letztes Beispiel: Wenn drauf steht „nicht wissen, wo ich anfangen soll beim Thema X,Y, Z“, dann schreibst Du auf Deine Fokusliste „Weiterbilden zum Thema X, Y, Z“.

Diese 10 Fokusthemen willst Du dann noch in die richtige Reihenfolge bringen, vom wichtigsten Ziel zum weniger wichtigen.

Kommen wir jetzt zum letzten Schritt dieser Methode.

Bevor ich dir diesen Schritt zeige, ganz kurz ein Hinweis. Falls dir die Inhalte gefallen haben und du möchtest mehr über das Thema Onlinekurs erstellen und launchen lernen, ich biete hierzu eine kostenlose Masterclass an. Klicke auf das Bild, um dich dafür anzumelden. 

3) Produktiver werden durch das Zeitwächter-System

Die Zeit kann nichts dafür, wie Du sie verbringst. Du entscheidest, wie Du Deine Zeit nutzt. Du kannst Netflix schauen oder Dich weiterbilden. Du kannst Dich von jeder Email oder von jedem Anruf unterbrechen lassen, oder Zeitfenster für diese Tätigkeiten einrichten. Du kannst Dich mit eiligen Dingen beschäftigen, die Dich nicht weiterbringen, oder an Deinem großen Traum arbeiten. Du hast die Wahl.

Vielleicht kennst Du den Begriff „Zeitwächter“ aus der Gruppenarbeitsmethodik. Das ist die Person, die darauf achtet, dass die Zeit eingehalten wird, dass jeder eine bestimmte Redezeit erhält, dass die Zeit eingehalten wird, die man für die jeweilige Aufgabe vorgesehen hat. Der Zeitwächter erstellt den Zeitplan, sorgt für das Einhalten von Pausen, kurzum: Er kümmert sich darum, wie die Zeit genutzt wird.

Schauen wir uns das in der Umsetzung an:

Wie funktioniert der dritte Schritt dieser Methode?

Du nimmst Dir ein Blatt Papier oder öffnest ein Worddokument.

Du wählst die 3 wichtigsten Themen Deiner Fokusliste aus und schreibst sie in das Dokument oder auf das Blatt Papier. Jetzt überlegst Du, welche 3 Aufgaben Du heute machen kannst, um an diesen Zielen zu arbeiten.

Dann planst Du Deinen Tag vor. Das heißt: Du schreibst Dir senkrecht die Uhrzeit auf, z.B. von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr, das heißt jede Stunde listest Du auf. Jetzt überlegst Du Dir, welche Dinge Du heute erledigen willst, und planst ein, wieviel Zeit Du für welche Aufgabe benötigst. Denk daran, auch die 3 Aufgaben einzuplanen, die Dich dem Ziel auf Deiner Fokusliste näher bringen. Auch die Pausen willst Du einplanen: Wann machst Du Mittagspause, wann machst Du kleinere Erholungspausen, von wann bis wann bist Du unterwegs, wann machst Du Feierabend, wann machst Du Sport usw. Das heißt, auf dieser Liste planst Du Deinen ganzen Tag vor.

Das ist der Teil dieser 3-Schritt-Methode, den Du ab jetzt jeden Tag machst. Du erstellst die Liste morgens, bevor Du mit Deiner Arbeit beginnst. Du wirst sehen, Du bekommst ein besseres Zeitgefühl für Deine Tätigkeiten. Du tust jeden Tag etwas für Deine großen Ziele. Meist ist es so, dass wenn wir uns vornehmen, etwas in einer bestimmten Zeit zu schaffen, dass wir in etwa auch so viel Zeit für die Erledigung dieser Aufgabe benötigen. Manchmal brauchst Du etwas mehr Zeit, manchmal etwas weniger. Wenn Du diese Methode über einen längeren Zeitraum anwendest, wirst Du immer besser darin Deine Zeit einzuschätzen.

Überlege Dir auch, ob Du möglicherweise bestimmte Zeiträume einrichtest, in denen Du Deine Emails checkst und beantwortest. Vielleicht möchtest Du auch Zeitfenster für Deine telefonische Erreichbarkeit einrichten. Denn jedes Mal, wenn wir aus einer Aufgabe herausgerissen werden, kostet es Zeit, uns wieder in diese Aufgabe hineinzuarbeiten. Versuche Ablenkungen zu minimieren und werde zum Wächter über Deine Zeit.

Fazit

Mit dieser Methode schaffst Du es, produktiver zu werden und vor allem jeden Tag Deinen großen Zielen näher zu kommen, sodass du mehr Zeit findest an deiner Onlinekurs-Erstellung zu arbeiten. Weitere Tipps zum Thema Produktivität findest Du auch in diesem Artikel. Wenn Du planst, einen Onlinekurs zu erstellen, dann ist das eine großartige Methode, die Dir Extra-Zeit verschafft, weil Du sie einplanst und dennoch Dein Hauptbusiness nicht vernachlässigst. Große Dinge entstehen nicht über Nacht, sie sind die Folge von vielen kleinen Schritten. Ich hoffe, dass Dir diese Methode gefällt und Du sie ausprobierst. Lass gern einen Kommentar da oder teile diesen Beitrag, wenn Dir dieser Tipp gefallen hat.

Alles Gute für Dich.

Bis bald, tschüß, ciao

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6 simple Tools, mit denen Du professionelle Videos für Deinen Onlinekurs produzierst

6 simple Tools, mit denen Du professionelle Videos für Deinen Onlinekurs produzierst

Du möchtest direkt professionelle Videos für Deinen Onlinekurs erstellen? Dafür gibt es eine Vielzahl an Programmen, die relativ einfach anzuwenden sind. Sogar mit kostenlosen Tools kannst Du schon einen ganz passablen und professionellen Look mit Deinen Videos erzeugen. Wenn Du noch eine Stufe weiter gehen möchtest, dann ist es empfehlenswert, auf ein kostenpflichtiges Programm zu setzen. Die hier im Beitrag vorgestellten Programme sind, wie ich finde, sehr leicht und intuitiv zu bedienen.

 

Lerninhalte für Deinen Onlinekurs erstellen

Vermutlich wirst Du in Deinem Onlinekurs die Lerninhalte digital aufbereiten oder Du möchtest zeigen, wie bestimmte Programme funktionieren. Um diese Inhalte, wie zum Beispiel eine Powerpoint- oder Keynotepräsentation für Deinen Kurs zu rekorden, brauchst du eine Screencapture-Software.

Gleichzeitig oder alternativ wirst Du vielleicht auch Dich selbst aufnehmen und Deine Lehrinhalte in die Kamera sprechen, wie z.B. für ein Willkommensvideo. Für diesen Fall benötigst Du eine Filmbearbeitungssoftware. Das ist jetzt vielleicht erstmal ein Wort, das Dir etwas Ehrfurcht einflößt, aber da gibt es mittlerweile tolle Software auf dem Markt, die sich intuitiv bedienen lässt.

 

Was erfährst Du in diesem Beitrag?

In diesem Beitrag möchte ich Dir verschiedene Programme vorstellen. Angefangen von einer einfachen und kostenlosen Möglichkeit, wie Du Deinen Bildschirm aufnehmen kannst, über die Videobearbeitungssoftware und kombinierte Softwarelösungen, mit denen Du beides direkt mit einer Software lösen kannst.

1) Software für Dein Screenrecording / Bildschirmaufnahmen

>> Quicktime

Als ich meinen ersten Onlinekurs erstellt habe, habe ich meine Keynotepräsentation mit der Software Quicktime aufgenommen. Nach der Aufnahme habe ich diese mit einer Videosoftware bearbeitet, das heißt ich habe Versprecher rausgeschnitten und den Anfang und das Ende gekürzt, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war.

Wenn Du am Mac arbeitest, ist das schon eine ganz simple Methode, um Deine Lehrinhalte professionell aufzunehmen. Allerdings wird die Datei in einer sehr hohen Auflösung aufgenommen, weshalb Du den Film vermutlich nach der Bearbeitung im Videoprogramm verkleinert ausgeben solltest, da Du sonst sehr lange für den Upload brauchst und beim Betrachten auch möglicherweise zu lange buffern muss, was für unnötige Wartezeiten sorgt.

>> Loom

Mit Loom kannst Du ebenfalls schnell und einfach Deinen Bildschirm aufnehmen. Loom gibt es als Chrome-Extension. In der kostenlosen Version kannst Du einfache Screen- und Kamera-Aufnahmen machen. Bei der Pro- oder Business-Version hast Du dann noch erweiterte Funktionen. Für die einfache und schnelle Aufnahme reicht hier die kostenlose Version für meinen Geschmack vollkommen aus.

Du lädst Dir einfach die Chrome-Extension runter, dann erscheint oben rechts in Deinem Browserfenster ein kleines rotes Icon. Wenn Du auf dieses Icon klickst, kannst Du Dich einloggen. Am besten nutzt Du hier Deinen Google-Zugang. Das coole bei Loom ist, dass Du wählen kannst, ob Du nur den Bildschirm, nur die Kamera oder beides für die Aufnahme ansteuern möchtest. Bei letzterem bist du dann während der Bildschirmaufnahme gleichzeitig im runden Fenster zu sehen. Du kannst die Videos direkt über Loom teilen, trimmen und downloaden. Für eine erweiterte Bearbeitung brauchst Du dann doch eine Videobearbeitungssoftware, je nachdem, was Du noch an Deinem Video verändern möchtest.

Links:

>> Zoom

Eine weitere Möglichkeit ist es, Deine Präsentation über Zoom zu halten und diese von Zoom rekorden zu lassen. Hier kannst Du dann ebenfalls wieder entscheiden, ob Du Dein Bild parallel zur Bildschirmaufnahme einblenden möchtest oder nicht. Das Zoom-Video möchtest Du dann nochmal mit einer Videobearbeitungssoftware optimieren, da Du vermutlich den Anfang und das Ende des Videos kürzen oder Versprecher rausschneiden möchtest.

Links:

2) Videobearbeitungs-Programm für Deinen Onlinekurs

Kommen wir nun zum Thema Videobearbeitung. Ich möchte Dir hier eine einfache Software vorstellen, die ich sehr intuitiv zu bedienen finde.

>> Wondershare Filmora9

Die Software Wondershare Filmora9 ist eine Videobearbeitungssoftware. Sie bietet neben der einfachen Bedienung einige coole Effekte. Du kannst das Video nicht nur schneiden oder trimmen, sondern auch ein Vielzahl von Effekten anwenden, Texte und Overlays einblenden oder Übergänge einfügen. Sie bietet Dir sogar lizenzfreie Musik, Bilder oder Videosequenzen. Allerdings wird in der kostenlosen Version im Video ein Wasserzeichen von Filmora eingefügt. Für die Videos Deines Onlinekurses empfehle ich Dir, lieber die Software zu erwerben. Das sind aktuell 59,99 € für eine lebenslange Nutzung.

3) Kombinierte Screenrecording und Videobearbeitungs-Programme für Deinen Onlinekurs

Als nächstes möchte ich Dir zwei Programme vorstellen, mit denen du sowohl Bildschirmaufnahmen machen und das Video noch schick bearbeiten kannst.

>> Movavi

Bei Movavi kannst Du sowohl den Bildschirm aufnehmen als auch die Aufzeichnung im Videoprogramm bearbeiten. Das Programm ist leicht und intuitiv zu bedienen. Bei der Bildschirmaufnahme kannst Du definieren, dass der Cursor farbig markiert oder auf Klick farbig hinterlegt wird. So fällt es Deinen Kursteilnehmern leichter Dir zu folgen. Insgesamt ist das Tool ganz solide. Es bietet einige Videoeffekte, Beschriftungsmöglichkeiten und Filter an und ist, wie ich finde, sehr einfach zu bedienen.

Du kannst das Tool zunächst kostenlos testen. Wenn Du es Dir gefällt und Du es tatsächlich einsetzen möchtest, musst Du die Lizenz erwerben. Die Software ist mit einem Preis von um die 35 bis 50 € vergleichsweise günstig, d.h. im Vergleich zu Camtasia, der Software, die ich Dir als nächstes vorstelle.

>> Camtasia®

Dieses Tool ist wesentlich umfangreicher als das zuvorgenannte und bietet alle Funktionen, die Du für die Erstellung von Lernvideos brauchst. Du kannst mit Camtasia sowohl den Bildschirm aufnehmen, als auch Dein Video bearbeiten und veröffentlichen. Hier hast Du mehr Auswahl bei den Cursor-Markierungen, d.h. Du kannst den Mauszeiger u.a. farbig markieren oder anwählen, dass etwas vergrößert dargestellt wird.

Es gibt verschiedenste Gesteneffekte, Übergangseffekte, Animationen, Du kannst Teilbereiche Deines Videos verschwommen darstellen, um beispielsweise Passwörter im Lernvideo nicht anzuzeigen. Du kannst auch Quizzes einbauen.

Camtasia kommt mit einer umfangreichen Bibliothek mit animierten Hintergründen, Bauchbinden für das Einblenden von Infos, Intros, Outros, Symbole und auch Musik. Das Tool ist mit um die 260 € etwas teurer als die zuvor dargestellten, bietet aber tolle Möglichkeiten, professionelle Lernvideos zu erstellen.

Fazit

 Die Entscheidung für eine der oben vorgestellten Softwares richtet sich nach Deinem Budget und Anwendungsfeld. Für ein einfaches Aufnehmen Deiner Präsentation und Trimmen reichen Loom oder Quicktime in Verbindung mit Filmora völlig aus. Ist es Dir wichtig darzustellen, dass der Cursor-Klick markiert wird und hast Du nur ein kleines Budget zur Verfügung, ist Movavi eine gute Wahl. Wenn Du etwas mehr Effekte wünschst und die Videos für Deinen Onlinekurs professioneller gestalten möchtest, empfehle ich Dir Camtasia. Das ist auch mein persönlicher Favorit, da Du hier alles in einem Tool findest, was Du brauchst, um schöne Lernvideos zu erstellen.

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