Wie Du Deine Online-Sichtbarkeit mit dieser einfachen Strategie noch in diesem Monat steigerst

Wie Du Deine Online-Sichtbarkeit mit dieser einfachen Strategie noch in diesem Monat steigerst

Die meiste Online-Kommunikation findet in den Sozialen Medien statt. Deshalb ist es wichtig, dass Du Deine Online-Sichtbarkeit steigerst und mehr Social Media Follower gewinnst. Nicht nur, wenn Du planst, einen Onlinekurs zu entwickeln und zu verkaufen, sondern gerade auch dann, wenn Du aktuell nichts verkaufen möchtest.

Du willst Deine Sichtbarkeit ausbauen, Deinen Namen im Netz verbreiten, neue Follower gewinnen und eine Verbindung zu Deinen Followern aufbauen. Deshalb nutzt es Dir nichts, wenn Du nur ab und zu etwas postest, d.h. nur mal hier und mal da. Nein, Du möchtest Dich kontinuierlich zeigen. Du möchtest regelmäßig in den Social Media-Kanal präsent sein, dort, wo sich Dein idealer Follower, wo sich Dein Wunschkunde aufhält. Dadurch können die Leute Dich kennenlernen. Du positionierst Dich als Go-To-Person zu Deinem Thema und Du baust Vertrauen auf, und Vertrauen ist die Basis für den späteren Verkauf.

Was heißt „kontinuierlich zeigen“ nun konkret? Das bedeutet, dass Du und Dein Name regelmäßig in den Sozialen Medien auftauchen, dass Du wertvollen, hilfreichen oder inspirierenden Content produzierst und in Deinen Social Media Kanälen veröffentlichst. Verbringe Zeit in den Sozialen Medien und interagiere dort. Mach die Contentproduktion und die Social Media Aktivitäten zu Deiner Gewohnheit. Sieh diese Arbeit als zentrale Aktivität in Deinem Business an. Sichtbarkeit entsteht nicht über Nacht, sondern sie ist das Ergebnis Deines kontinuierlichen Handelns.

Wenn Du Dich jetzt fragst: „Wo soll ich denn anfangen, bei der Vielzahl der Aufgaben?“, dann habe ich genau die richtige Strategie für Dich:

Es ist die „Die Fünfer-Regel“:

Hinterlasse 5 Mal am Tag Spuren im Netz und Du wirst Deine Online-Sichtbarkeit kontinuierlich steigern.

Was meine ich damit?

Das Konzept, auf das diese Idee zurückgeht, nennt sich „The Rule of Five“. Sie stammt von Jack Canfield und Marc Victor Hansen. Die beiden Autoren hatten sich das Ziel gesetzt, Ihr Buch „Hühnersuppe für die Seele“ auf die Bestsellerliste der New York Times zu bringen. Obwohl sie viele wertvolle Ratschläge und Tipps von anderen bestselling Autoren für die Vermarktung des Buches erhielten, wussten sie nicht, wo sie anfangen sollten. Sie fühlten sich überwältigt von den ganzen Informationen. Daraus entstand die Idee, jeden Tag 5 Dinge zu tun, die für sie funktionierten und die sie ihrem Ziel näher brachten, wie zum Beispiel 5 Radio-Interviews zu geben.

Überträgt man diese Idee auf Dein Ziel sichtbarer zu werden, dann geht es darum zu überlegen, welche 5 Dinge Du täglich für Deine Online-Sichtbarkeit tun kannst.

 

Warum ist die Fünfer-Regel so effektiv für Deine Online-Sichtbarkeit?

Je mehr Dein Name im Internet und in den Sozialen Medien auftaucht, desto sichtbarer wirst Du. Wie gesagt: Sichtbarkeit entsteht nicht über Nacht. Aber wenn Du bereit bist, die Mühe und Arbeit zu investieren, wirst Du mit der Zeit immer sichtbarer werden.

Alles, was wir konsequent und regelmäßig tun, wirkt sich auf unseren Erfolg aus und bringt uns unserem Ziel näher. Habe ich das Ziel abzunehmen, dann nutzt es nichts, wenn ich nur einmal weniger esse. Ich muss mir überlegen, was ich jeden Tag für dieses Ziel tun kann. Nach der „Fünfer-Regel“ könnte das also sein, dass ich jeden Tag 8.000 Schritte gehe, dass ich jeden Tag 2-3 Liter Wasser trinke, dass ich Sport mache, dass ich mehr über gesunde Ernährung lerne, dass ich mehr über das Thema abnehmen lerne, dass ich mir ein Bild mit meinem Idealkörper an den Kühlschrank hänge usw.. Vielleicht schaffe ich es nicht, jeden Tag alle 5 Dinge zu machen, aber selbst, wenn ich nur 3 oder 4 Dinge täglich implementiere, bringt mich das jeden Tag in die richtige Richtung. Kommen wir zurück auf das Thema Sichtbarkeit. Wenn Du jeden Tag 5 Spuren im Netz hinterlässt, sind das in einer Woche 35 Spuren, in einem Monat 150 Spuren. Sagen wir Du hörst nach diesen 30 Tagen nicht damit auf, sondern machst das Ganze für ein Jahr, dann hast Du Dich 1.820 Mal ins Gespräch gebracht. Du siehst vielleicht schon das Potenzial dieser Methode.

 

Wie nutzt Du die Fünfer-Regel, um Deine Online-Sichtbarkeit zu steigern?

Definiere das Ziel, das Du erreichen möchtest. Wenn Du diesen Artikel liest, dann wirst Du Dir vermutlich mehr Sichtbarkeit wünschen. Die Frage, die sich hier anschließt, ist: Wo genau wünschst Du Dir mehr Sichtbarkeit? Mit anderen Worten: In welcher Zielgruppe möchtest Du sichtbar werden? Nachdem Du Dir diese Frage beantwortet hast, machst Du Dir als nächstes eine Liste mit Dingen, die Du tun kannst, um bei dieser Zielgruppe sichtbarer zu werden. Im nächsten Schritt fängst Du einfach an, die Dinge von Deiner Sichtbarkeitsliste auch wirklich zu tun. Wichtig ist, dass Du Dich dazu kommittest, jeden Tag 5 Dinge von dieser Liste umzusetzen. Du kannst diese 5 Dinge auch auf einem Blatt Papier oder in einer Excel-Liste dokumentieren oder abhaken. Das wird Dir dabei helfen am Ball zu bleiben. Wichtig ist, dass Du diese 5 Dinge für Deine Sichtbarkeit ab jetzt jeden Tag tust, von Montag bis Sonntag.

 

Schauen wir uns mal einige Möglichkeiten an, mit denen Du Deine Online-Sichtbarkeit steigern kannst:

  • Poste einen Beitrag auf 5 Social Media Kanälen, wie z.B. auf Instagram, Facebook, Twitter, LinkedIn & Pinterest.
  • Veröffentliche Instagram- oder Facebook-Stories.
  • Kommentiere 5 Beiträge auf Instagram-, Facebook-, LinkedIn-Profilen bei Wettbewerbern oder bei Deiner Zielgruppe.
  • Folge und vernetze Dich auf Insta mit Deiner Zielgruppe.
  • Folge den Branchenzeitungen in den Sozialen Medien und kommentiere Beiträge.
  • Verknüpfe Dich mit 5 neuen Personen auf LinkedIn oder Xing.
  • Schreib einen Pressebericht und versende ihn an fünf Medien, die Deine Zielgruppe liest.
  • Schreib 5 Deiner Kunden an und bitte um eine Bewertung auf Google, Facebook oder ProvenExpert.
  • Such Dir 5 Blogs, in denen Du Deine Zielgruppe vermutest, und hinterlasse jeweils einen Kommentar.
  • Versende einen Newsletter.
  • Such Dir Branchenbücher und trag Dich dort ein.
  • Schreib Gastartikel für andere Blogs.
  • Such Dir 5 interessante Podcasts und frag nach, ob sie Interesse haben, Dich zu Deinem Fachthema zu interviewen.
  • Schreibe eine Rezension an den Referenten Deiner letzten Fortbildung oder eines Onlineproduktes oder Buchs, von dem Du begeistert warst.
  • Such Dir Kooperationspartner und überlege, wie ihr Euch gegenseitig unterstützen könnt.
  • Verteile Deine Flyer, z.B. indem Du Kooperationspartner suchst, die Deine Flyer beim Paketversand beilegen.
  • Starte Deinen eigenen Blog, Vlog oder Podcast und veröffentliche dort regelmäßig Deine einzigartigen Inhalte.

 

Such Dir aus dieser Liste die Dinge aus, die für Dich funktionieren. Diese Liste ist noch beliebig erweiterbar. Werde kreativ, brainstorme und ergänze diese Liste mit Deinen Ideen. Du musst nicht alle Ideen umsetzen. Wichtig ist, dass Du die Ideen auswählst, die für Dich funktionieren und dass Du diese konsequent umsetzt. Das kann auch bedeuteten, dass Du Dich entscheidest, an 5 Tagen 5 Beiträge auf Insta oder Facebook zu kommentieren und an 2 Tagen in 5 Deiner eigenen Kanälen einen Beitrag zu veröffentlichen. Stell Dir Deine individuelle Fünfer-Regel für Deine Online-Sichtbarkeit zusammen und beginne damit, diese jeden Tag umzusetzen.

Du bist Dir nicht sicher, welcher Social Media Kanal der richtige für Dich ist?

In diesem Artikel findest Du 7 Fragen, die Dir helfen den richtigen Social Media Kanal für Dich und Dein Business zu finden.

Fazit

Wenn Du wirklich das Ziel hast, Deine Online-Sichtbarkeit zu steigern, dann verpflichte Dich jetzt vor Dir selbst dazu, diese Strategie erstmal nur für 30 Tage wirklich umzusetzen. Ich bin gespannt was sich bei Dir durch die Anwendung dieser einfachen Strategie verändert. Komm nach den 30 Tagen zurück und schreib gern einen Kommentar, was sich bei Dir verändert hat. Und nach diesen 30 Tagen hör nicht auf mit dieser Regel, kommitte Dich zu den nächsten 30 Tagen Umsetzung und dann wieder 30 Tage und so weiter. Denk dran: Wenn Du Deine Online-Sichtbarkeit steigern willst, dann ist dies kein Sprint, sondern ein Marathon, für den Du jeden Tag ein bisschen trainierst. Nach nur einem Jahr hast Du mit diesem Prinzip über 1.800 Mal Deinen Namen ins Spiel gebracht, und Du wirst überrascht sein, was das für Deine Sichtbarkeit tut.

Bis bald, Tschüß, Ciao

Übrigens, wenn Du gerade planst, einen Onlinekurs zu erstellen, dann habe ich was für Dich: In meinem Insider-Tool-Tipps habe ich die Tools zusammengestellt, die Du wirklich brauchst, um Deinen (ersten) Onlinekurs zu starten. Darin findest Du auch eine Checkliste, die Dir als Entscheidungshilfe dient, auch wenn Du kein Technik-Nerd bist.

>> Hol Dir hier den kostenlosen Insider-Tool-Tipp für Onlinekurs-Starter.

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Wie Gründer und Selbständige mit diesen 7 Fragen den richtigen Social Media Kanal finden

Wie Gründer und Selbständige mit diesen 7 Fragen den richtigen Social Media Kanal finden

Social Media gehört einfach dazu, wenn Du digital sichtbar werden möchtest. Social Media ist neben Deiner Website mit einem Blog das wichtigste Instrument für Deine Online-Sichtbarkeit. Dabei ist es wirklich egal, ob Du mit Onlinekursen durchstarten möchtest oder offline tätig bist. Doch bei der großen Auswahl an Social Media Kanälen kommt relativ schnell die Frage auf, für welche Plattform Du Dich denn jetzt entscheiden sollst. Macht es Sinn, auf Facebook präsent zu sein oder doch lieber Instagram oder Pinterest zu nutzen? Manche sagen ja, Youtube ist das Nonplusultra, oder reicht es einfach nur aus, ein Profil bei Xing oder LinkedIn anzulegen? Und was ist mit Tiktok, brauche ich das auch? Die Frage ist also: Was ist der richtige Social Media Kanal für Dich und Dein Business? Oder macht es vielleicht Sinn, dass Du Dich gleich für mehrere Kanäle entscheidest?

Bevor ich in das Thema richtig einsteige und Dir 7 Fragen vorstelle, mit denen Du herausfindest, welcher Social Media Kanal für Dich und Dein Business am besten geeignet ist, möchte ich Dir unbedingt eine wichtige Aufgabe ans Herz legen: 

Ganz gleich für welchen Social Media Kanal Du Dich entscheidest, Du solltest Dir Deinen Namen in den Hauptkanälen sichern. Was heißt das genau? Lege Dir einen Account oder Seite mit Deinem Namen in den verschiedenen Sozialen Medien an. Du musst diese Kanäle nicht alle sofort bespielen, aber auf diese Weise stellst Du sicher, dass Du diesen Namen nutzen kannst, wenn Du oder Dein Business dafür bereit sind.

>> Wenn Du diesen Inhalt lieber als Video sehen möchtest, dann schau’s Dir jetzt hier an: 

1) Welche Ziele verfolge ich mit meinen Social Media Aktivitäten?

Schauen wir uns mal an, welche Ziele das sein können:

  • Möchtest Du mit Deinen Social Media Aktivitäten Deine Sichtbarkeit steigern und mehr Menschen erreichen?
  • Möchtest Du Dich als Experte oder Expertin positionieren?
  • Möchtest Du Kunden gewinnen und Vertrauen aufbauen?
  • Möchtest Du Traffic auf Deine Website bringen?
  • Möchtest Du Kunden gewinnen und Vertrauen aufbauen?
  • Möchtest Du Leads generieren? Das heißt, möchtest Du Kontakte generieren, die sich für Deine Leistung interessieren?
  • Möchtest Du Produkte oder Dienstleistungen verkaufen?
  • Möchtest Du Kooperationspartner finden?
  • Möchtest Du Deine Kundenbindung steigern?
  • Möchtest Du neue Mitarbeiter finden und binden?
  • Möchtest Du Zielgruppen-Insights gewinnen oder Deinen Wettbewerb beobachten?

Es kann gut sein, dass Du mehrere Ziele verfolgst, wie beispielsweise, dass Du Deine Sichtbarkeit steigern möchtest und dass Du Kunden gewinnen und Vertrauen aufbauen möchtest. Am besten notierst Du Dir, welche Ziele Du erreichen möchtest. Teilweise lassen sich die Ziele miteinander verbinden, weil Du diese Ziele über den Content, also den Inhalt den Du postest, beeinflusst, wie zum Beispiel wenn Du die Positionierung und die Lead-Generierung als Ziel definiert hast. Wenn Du Dich z.B. als Experte zeigen möchtest, dann sind vielleicht YouTube oder LinkedIn eine gute Wahl. Wichtig ist, dass Du Dir bewusst machst, was Deine Hauptziele sind. Die Entscheidung, welcher Social Media Kanal für Dich sinnvoll ist, kannst Du erst dann treffen, wenn Du Dir die weiteren Fragen beantwortet hast.

2) Welche Zielgruppe möchte ich erreichen?

Das ist eine sehr wichtige Frage, und sie hat großen Einfluss, wenn Du den passenden Social Media Kanal finden möchtest. Wenn Du Dich zum Beispiel auf Unternehmen konzentrierst und dort die Entscheider ansprechen möchtest, dann ist es sinnvoller, sich auf Plattformen wie LinkedIn und Xing zu konzentrieren. Wenn Du Privatpersonen erreichen möchtest, dann sind vermutlich Facebook, Instagram und Pinterest eine gute Wahl.

Am besten erstellst Du einen Wunschkundenavatar. Dieser Wunschkundenavatar beschreibt eine einzelne Person aus Deiner Zielgruppe, jene Person, die Deinem idealen Kunden entspricht. Du willst darin das Alter definieren, die berufliche Position, die Einstellungen, die Motivationen, die Probleme und die Herausforderungen und Du möchtest herausfinden, auf welcher Plattform sich Dein Wunschkunde am liebsten über berufliche Themen informiert.

Wie kannst Du diese Informationen erheben? Indem Du zum Beispiel Deine Lieblingskunden zu diesem Thema interviewst. Das ist nicht immer die liebste Aufgabe. Aber Du solltest sie nicht überspringen, denn wenn Du ein Onlinebusiness aufbauen möchtest oder digital sichtbarer werden willst, dann musst Du wissen, wer Deine Zielgruppe bzw. Dein Wunschkunde ist.

Nachdem Du definierst hast, wen Du erreichen möchtest, willst Du herausfinden:

3) Auf welchen Social Media Kanälen ist meine Zielgruppe aktiv?

Dazu kannst Du, wie ich eben schon beschrieben habe, Deine Lieblingskunden befragen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich die verschiedenen Plattformen näher anzuschauen. Du willst Dir dazu die Statistiken der verschiedenen Social Media Kanäle anschauen. Wer verwendet die Plattform? Sind es eher Unternehmen oder Privatpersonen? Wie alt sind die Nutzer im Durchschnitt? Wie ist die Geschlechterverteilung?
Du hast Deinen Wunschkunden definiert und jetzt geht es darum herauszufinden, ob dieser sich in einem dieser Social Media Kanäle besonders häufig aufhält.

Sprichst Du eine sehr junge Zielgruppe an, dann wirst Du vielleicht eher Tiktok in Betracht ziehen. Möchtest Du vor allem Frauen erreichen, die sich für Kreatives und Design interessieren, dann ist vielleicht Pinterest der richtige Kanal.

Der Digital Report von „We are Social“ und „Hootsuite“ kann Dir bei dieser Entscheidung weiterhelfen. Du kannst ihn auf der Seite von „We are social“ kostenlos herunterladen.

Um eine gute Entscheidung zu treffen, willst Du herausfinden, wie sich die Zielgruppe in den Social Media Kanälen verhält. Du willst herausfinden, wofür sie die Plattform verwendet. Interagiert die Zielgruppe auf der Plattform mit den Inhalten, d.h. ist sie dort aktiv? Verwendet sie die Plattform für den beruflichen oder den privaten Kontext? Das kannst Du nur dadurch herausfinden, dass Du Dich in dem entsprechenden Kanal anmeldest und das Verhalten beobachtest.

Ein weiterer interessanter Aspekt ist:

4) Welche Social Media Kanäle verwenden meine Wettbewerber?

Recherchiere, in welchen Social Media Kanälen sich Deine Wettbewerber aufhalten und präsentieren. Daraus wirst Du viele wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Diese willst Du Dir am besten in einer Liste oder Excel-Datei notieren. Schreib Dir aber nicht nur die Social Media Kanäle auf, sondern schau Dir auch an, wie sie die Kanäle verwenden und mach Dir Notizen dazu, was sie dort posten, wie sie sich präsentieren, welche Funktionen sie nutzen, usw. So erhälst Du einen guten Überblick, und es hilft Dir vielleicht ein bisschen bei Deiner Entscheidungsfindung für die passenden Social Media Kanäle.

5) Welcher Content und welche Medienformate werden in den verschiedenen Social Media Kanälen verwendet?

Um dies herauszufinden schaust Du Dir die einzelnen Kanäle an. Um Dir hier eine kleine Hilfestellung zu geben, habe ich mal die geläufigsten Social Media Kanäle zusammengestellt:

Anfangen möchte ich mit Facebook. Deine Facebook-Seite ist quasi Deine Zeitung, in der Du aktuelle News veröffentlichst.
Auf Facebook kannst Du fast alle Medienformate veröffentlichen, z.B. Texte, Links, Bilder und Grafiken, Videos, Live-Videos und Umfragen. Wenn Du planst eine Community zu entwickeln, wie zum Beispiel wenn Du einen Onlinekurs erstellst, dann sind Facebook-Gruppen eine einfache und powervolle Weise eine Plattform für solch eine Community anzubieten. In diesem Artikel erfährst Du, wie Du einen Social Media Redaktionsplan für Facebook erstellst.

Wenn Facebook Deine Zeitung ist, dann ist Instagram Dein Hochglanzmagazin. Hier willst Du vor allem ästhetische und hochwertige Fotos veröffentlichen. Doch nicht nur Fotos spielen auf Instagram eine Rolle, denn auch Stories, kreative Kurzvideos – sogenannte Reels -, Live-Videos und IG TV sind Medienformate, die Du auf Instagram verwenden möchtest. In diesem Artikel erfährst Du, wie Du auf Instagram mehr Like, Reichweite und Follower bekommst.

Twitter ist Dein Kurznachrichtendienst. Hier geht es um die schnelle Nachrichtenübermittlung. Du kannst kurze Texte, Bilder und Links einfügen.

Pinterest ist eine Online-Pinnwand, die wie eine visuelle Suchmaschine funktioniert. Hier werden Fotos und Grafiken, Videos, kurze Texte und Links verwendet. Wenn Deine Zielgruppe auf Pinterest ist, dann kannst Du Pinterest nutzen, um Traffic auf Deine Website zu leiten.

Xing ist das soziale Netzwerk für berufliche Kontakte in Deutschland. Wenn Du Dich auf Business- to-Business fokussierst, solltest Du Dir auf jeden Fall einen Account anlegen und Dich mit anderen Xing-Mitgliedern vernetzen. Du füllst Dein Personenprofil aus, beschreibst das, was du suchst und anbietest, und stellst Deine Expertise dar. Zusätzlich bietet Xing die Möglichkeit, Beiträge zu posten und Events einzustellen. Du kannst Xing so einrichten, dass die Blogbeiträge Deiner Website automatisch auch hier veröffentlicht werden. Darüber hinaus gibt es auch Gruppen und die Möglichkeit der Unternehmensdarstellung.

LinkedIn ist das internationale Pendant zu Xing. Ein Business-to-Business-Netzwerk, in dem Du Dir ebenfalls ein Personenprofil mit Deinen Unternehmensdaten anlegst und Dich mit anderen LinkedIn Mitgliedern vernetzt. LinkedIn wird mittlerweile wie Facebook genutzt, das heißt Du kannst hier Bilder, Texte und Videos veröffentlichen. Du kannst Gruppen anlegen oder Mitglied von Gruppen werden und Events einstellen.

Tiktok ist die Plattform für kreative Kurzvideos. Häufig werden die Videos mit Musik unterlegt. Die Videos haben meist eine Länge zwischen 15 und 60 Sekunden.

YouTube ist die größte Video-Plattform, das heißt das einzige Medienformat sind Videos und Live-Videos, und Du brauchst natürlich noch ein paar ergänzende Texte. Häufig wird YouTube für Erklärvideos und Produktvideos genutzt. Nach Google ist YouTube die zweitgrößte Suchmaschine im Internet.

6) Welche Medienformate passen zu mir und machen mir Spaß?

Überlege Dir welche Formate Dir leichtfallen. Schreibst Du gern Texte, machst Du gern Fotos oder kannst Du gut Dinge grafisch aufarbeiten? Vielleicht bist Du ja auch derjenige, der sich gern vor der Kamera zeigt und mit Videos starten möchte. Heutzutage gibt es so viele Apps, die eine professionelle Darstellung vereinfachen, und man kann schon mit der Handykamera hochwertige Video-Aufnahmen erstellen. Nichtsdestotrotz sind Videoaufnahmen natürlich aufwändiger zu produzieren als Texte, Grafiken oder Bilder. Das sollte jedoch nicht das alleinige Entscheidungskriterium sein, denn Du kannst Dir Hilfe holen durch virtuelle Assistenten, die Dich bei der Erstellung Deiner Inhalte unterstützen.

Das heißt Du willst die finale Entscheidung treffen: Welche Medienformate möchte ich produzieren, d.h. Videos, Bilder oder Texte? Du möchtest prüfen, ob Du das entsprechende Equipment dafür hast, wie zum Beispiel eine gute Kamera oder ein Handy und ein entsprechendes Schnittprogramm.

7) Wieviel Zeit, Geld und Aufwand für Contentproduktion kann oder möchte ich investieren?

Manche Social Media Kanäle benötigen eine intensivere Pflege, wie zum Beispiel Instagram. Hier ist es wichtig, mit der Community zu interagieren, denn je mehr Du interagierst, desto mehr wirst Du Deine Community und damit Deine Sichtbarkeit ausbauen. Wenn Du Dich für YouTube-Videos entscheidest, wirst Du vermutlich auch mehr Zeit, Geld und Aufwand verwenden müssen als wenn Du Inhalte bei LinkedIn oder Facebook veröffentlichst. Du möchtest Dir überlegen, wie oft Du etwas posten möchtest und welches Budget für die Contentproduktion und für die Bewerbung Deiner Inhalte zur Verfügung stehen. Wenn Du Dir ein Onlinebusiness aufbauen möchtest und digital sichtbarer werden willst, wirst Du an einen Punkt ankommen, an dem Du ohne Social Media Werbung nicht weiterkommst.

Fazit

Wenn Du Dir diese Fragen beantwortet hast, dann solltest Du eine gute Entscheidung treffen können, worauf Du Deinen Fokus legst. Als Entscheidungshilfe lade Dir meine Social Media Entscheidungs-Matrix herunter. Diese hilft Dir, eine bessere Entscheidung zu treffen. In dieser Matrix habe ich die häufigsten Social Media Kanäle bezüglich dieser Fragen bewertet und einige Items und Informationen sind noch durch Dich hinzuzufügen. 

Für meine Social-Media-Sichtbarkeit verwende ich Facebook, Instagram, Xing und LinkedIn. Ich habe zwar auch einen Pinterest-, Twitter- und einen YouTube-Account, aber dort bin ich momentan nicht aktiv.

Du musst nicht gleich mit allen Kanälen starten. Fokussiere Dich zunächst auf einen oder zwei Kanäle, mit denen Du am besten Deine Zielgruppe erreichst und werde dort zur Go-To-Person und zur Marke.

Jeder Social Media Kanal hat seine Besonderheiten, lerne diese kennen und nutzen wie ein Profi. Dann nimm die nächste Plattform mit dazu. Denn mit jedem weiteren Social Media Kanal musst Du Zeit für die Erstellung Deiner Inhalte und Zeit für die Interaktion mit Deiner Community mit einplanen. Social Media kann nur dann etwas für Deine digitale Sichtbarkeit tun, wenn Du Dich dort regelmäßig zeigst und eine Beziehung zu Deiner Community aufbaust.

Einige Kanäle lassen sich mit einem überschaubaren Aufwand verbinden, wie zum Beispiel Instagram und Facebook. Mit der Zeit wirst Du immer weitere Social Media Kanäle hinzunehmen wollen, damit Du Deine Sichtbarkeit ausbauen kannst.

Bis bald, Tschüß, Ciao

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