Als ich vor zweieinhalb Jahren mein Unternehmen gründete, war mir noch gar nicht klar, dass ich dadurch eine öffentliche Person werde. Wenn ich vor einer Gruppe sprechen musste, war ich wahnsinnig aufgeregt. Es war nicht meine Stärke im Mittelpunkt zu stehen. Mir war klar, dass ich sichtbar werden musste. Schließlich kannte man mich noch gar nicht und es hatte auch niemand auf meine Dienstleistung gewartet. Was das Sichtbar-Werden für eine Selbständige aber tatsächlich heißt, ist mir erst zu diesem Zeitpunkt gedämmert.

Damals nahm ich an einem Pitch auf einer Gründungsveranstaltung teil. Ich durfte meine Gründungsidee vor einem 50-köpfigen Publikum vorstellen. Wie lange doch zwei Minuten sein können, wenn alle Augen auf Dich gerichtet sind. Mein Herz pochte bis in den Hals. Ich war extrem nervös und habe gar nicht mehr richtig mitbekommen, was ich genau gesagt habe. Aber nicht nur diese Präsentation fiel mir schwer.

Warum mich mein Mindset daran gehindert hat, in den Sozialen Medien sichtbar zu werden

Die Tatsache, dass ich online und in den Sozialen Medien sichtbar werden musste, war nicht einfach für mich. Wahrscheinlich habe ich deshalb am Anfang auch viele Stockfotos auf meinen Social Media Kanälen gepostet. Wenn ich jedoch mal ein Bild von mir veröffentlicht habe, ging mein Puls gleich schneller. Mir wurde klar, dass das etwas mit mir zu tun hatte. Eine innere Stimme, die zu mir sagte: „Nimm Dich nicht so wichtig.“ oder „Bist Du überhaupt gut genug?“. Diese innere Stimme, man könnte sie auch als Glaubenssatz bezeichnen, hat mich davon abgehalten, mich zu zeigen. Ich habe mich nicht getraut sichtbar zu werden.

Kennst Du das auch? Manchmal hindern uns Glaubenssätze daran Erfolg zuzulassen. Sie hindern uns daran, weil wir glauben, nicht gut genug zu sein oder es nicht wert zu sein. Es sind Glaubenssätze, die uns vielleicht auch gar nicht bewusst sind. Oder wir wissen von ihnen, merken aber nicht, dass Sie uns behindern, dass Sie uns davon abhalten, sichtbar zu werden oder unser volles Potential zu entfalten.

„Alle persönlichen Durchbrüche beginnen mit einer Änderung unserer Glaubensmuster.“

Anthony Robbins

Damals hat mich dieses Zitat daran erinnert, dass ich an diesem Glaubenssatz arbeiten muss, wenn ich weiterkommen möchte.

Mit welcher Methode ich es geschafft habe, meinen negativen Glaubenssatz zu überwinden

Ich erinnerte mich an eine NLP-Methode (Neuro-Linguistisches Programmieren), die sich Dickens Pattern nannte, und nahm mir meinen negativen Glaubenssatz vor. Natürlich ist es nicht so, dass sich alles sofort ändert. Was ich aber sagen kann, ist dass es mir zunehmend leichter fiel. Mir fiel es leichter, mich zu zeigen und sichtbarer zu sein. Es gibt verschiedene Möglichkeiten an einem Glaubenssatz zu arbeiten. Hierfür gibt es auch spezialisierte Coaches, die Dich dabei begleiten können. Dennoch möchte ich Dir hier kurz die Methode des Dickens Pattern vorstellen, die mir dabei geholfen hat sichtbarer zu werden.

Bevor ich meinen Glaubenssatz bearbeitet habe, überlegte ich, ob es noch etwas gibt, wovor mich dieser Glaubenssatz schützen soll, oder ob ich noch etwas davon brauche. Diese Erkenntnisse habe ich mir aufgeschrieben, um mir über die positiven Aspekte des negativen Glaubenssatzes klar zu werden.

Dann habe ich mich gefragt:

  • Was hat es für Auswirkungen gehabt, diesen negativen Glaubenssatz in der Vergangenheit beizubehalten?
  • Welche Auswirkungen hat der negative Glaubenssatz auf Deine momentane Situation?
  • Welche Auswirkungen hat der negative Glaubenssatz auf Deine Zukunft – finanziell, emotional, physisch und spirituell, wenn Du ihn nicht veränderst?
  •  Welche Vorteile hätte es, wenn Du den Glaubenssatz loslassen würdest?

Nachdem ich diese Fragen beantwortet hatte, habe ich einen neuen Glaubenssatz entwickelt. Diesen habe ich aufgeschrieben, und im nächsten Schritt sollte der neue den alten Glaubenssatz ersetzen.

Ich habe mir das Blatt mit dem alten Glaubenssatz vorgenommen und diesen zuerst durchgestrichen und dann das Papier zerrissen und weggeworfen. Ich weiß, das hört sich für Dich vielleicht komisch an, aber für mich war es befreiend, diesen negativen Gedanken loszulassen. Danach habe ich den neuen Glaubenssatz genommen und mir vorgestellt, was sich durch diesen in meinem Leben verändern wird. Ich habe visualisiert, was in einem Jahr und in fünf Jahren dadurch anders ist. Ich habe mir diese Vorstellung aufgeschrieben, also unter anderem wo ich bin, wie ich mich fühle, was ich sage und was ich höre. Die Karte mit dem positiven Glaubenssatz habe ich in meinen Schreibtisch gelegt und mir in den folgenden Wochen und Monaten immer wieder zwischendurch angeschaut.

Fazit

Manchmal können es auch innere Beweggründe sein, die uns davon abhalten sichtbar zu werden. Es kann sein, dass Dein Mindset Deine Sichtbarkeit verhindert. Wenn Du das nächste Mal zögerst, Dich in den Sozialen Medien oder in der Öffentlichkeit zu zeigen, dann erinnerst Du Dich vielleicht an diesen Artikel. Vielleicht erinnerst Du Dich daran, wie es mir ergangen ist und Du weißt, dass Du selbst etwas daran ändern kannst. Ich hoffe, dass Dich diese sehr persönlichen Einblicke weiterbringen und Dir Mut machen, Dir mehr zuzutrauen. Denn wenn ich es kann, kannst Du es auch.

Herzliche Grüße,
Deine Simone

Hallo, mein Name ist Simone Schröer.

Ich helfe Gründern, Freiberuflern und Solopreneuren, die mit ihrem Business erfolgreich durchstarten möchten, um als Experte sichtbarer zu werden, damit sie die richtigen Kunden anziehen und ihr Leben freier und unabhängiger gestalten können.

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