Das digitale Lernen ist so gefragt wie nie. Laut einer Studie des Hasso Plattner Instituts im August 2020 gab es einen Zuwachs beim E-Learning von 290%. Prognosen sagen, dass der Markt für Onlinekurse bis 2022 um das Sechsfache wachsen werde.

Einen Onlinekurs zu erstellen hat so viele Vorteile für dich und deine Kunden. Deine Studenten lernen Schritt für Schritt, was du unterrichtest, sie können das Gelernte direkt anwenden, sie können überall lernen und auch zu jedem Zeitpunkt, immer wenn es ihnen am besten gefällt und passt. Du kannst mit einem Onlinekurs viel mehr Menschen helfen, auch überregional. Ein Onlinekurs kann deine Einnahmen ernorm steigern, deine Community wachsen lassen und dich als ExpertIn für dein Thema sichtbar machen, sodass du als Go-To-Person wahrgenommen wirst. Wenn es das ist, was du willst, dann könntest du bereit sein für deinen Onlinekurs. Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen, dass du nicht nur mit den Onlinekursen selbst Geld verdienen kannst, sondern dass du dadurch auch neue 1-zu-1-Coaching-Klienten gewinnen kannst.

Obwohl die Entwicklung eines Onlinekurses es absolut wert ist, so bedeutet die Erstellung und die Vermarktung eines Onlinekurses auch einiges an Aufwand, Zeit und Arbeit. Du musst bereit sein, diese Arbeit und die Energie aufzubringen, um ein Produkt zu erstellen, das es für deine Kunden wert ist, ihr Vertrauen, ihre Zeit und ihr Geld in deinen Kurs zu investieren.

Dieser Artikel wird dir helfen herauszufinden, ob du bereit bist einen Onlinekurs zu erstellen.

Zu jeder Frage findest du meine Einschätzung, die dir hilft, die Frage für dich qualifiziert zu beantworten.

Los geht’s:

1) Kennst du dich in einem Fachgebiet gut aus?

Wenn du einen Onlinekurs erstellen möchtest, dann solltest du dich in dem Thema, zu dem du deinen Onlinekurs erstellen möchtest, gut auskennen. Du musst dafür nicht der Experte von allen Experten sein. Dennoch solltest du ein solides Wissen in diesem Fachgebiet haben und in der Lage sein, Ergebnisse für dich selbst oder für andere Menschen zu erreichen. Ein gutes Indiz ist auch, wenn dich Menschen um Rat fragen oder deine Hilfe zu einem bestimmten Thema suchen. Das ist ein Zeichen, dass du als ein Experte für dieses Thema wahrgenommen wirst.

Vielleicht ist es auch so, dass du dir gewünscht hättest, ein spezifisches Wissen zu haben, als du mit deinem Business gestartet bist, das du dir dann über die Jahre selbst angeeignet hast. Wenn du dich in dieser Beschreibung wiederfindest, dann hast du gute Voraussetzungen, um deinen Onlinekurs zu erstellen.

2) Hast du bereits Content, ein Seminar oder einen 1-zu-1-Prozess, den du als Basis für deinen Onlinekurs verwenden kannst?

Ein super Ausgangspunkt für die Onlinekurs-Erstellung ist die Situation, wenn deine Kunden und Interessenten bereits von dir lernen. Dabei ist es egal, ob es über Content läuft, den du auf deiner Website vermittelst oder im Rahmen von Seminaren. Vielleicht hast du ja bereits einen 1-zu-1-Prozess entwickelt, den du immer wieder offline mit deinen Kunden durchführst. Wenn du dich in dieser Beschreibung wiederfindest, dann kann ein Onlinekurs ein guter nächster Schritt für dich sein, um noch mehr Menschen zu helfen.

3) Wirst du bereits für deine Expertise bezahlt?

Du bist haupt- oder nebenberuflich selbständig und hast zahlende Kunden, das heißt dein Können und deine Fähigkeiten sind gefragt. Wenn du bereits offline gebucht bist, dann bringst du die entscheidende Basis mit und die Chancen stehen sehr gut, dass du dein Wissen in einen funktionierenden Onlinekurs bringen kannst, vorausgesetzt die nächste Frage kannst du entsprechend beantworten.

4) Weißt du, wie deine Zielgruppe lernen möchte?

Heutzutage lässt sich fast alles digital lernen, z.B. Ernährungsberatung, Yoga, Sport, Malen, Zeichnen, Musik, Mindsetthemen uvm. Dennoch gibt es Bereiche, in denen Menschen vielleicht doch lieber Präsenzunterricht bevorzugen, wie zum Beispiel beim Gesellschaftstanz. Auch Akupunktur oder Schwimmunterricht sind online keine funktionierenden Bereiche. Prinzipiell willst du dir die Frage beantworten: Wie möchte deine Zielgruppe lernen? Vielleicht spielt dabei auch das Alter Deiner Zielgruppe eine Rolle oder ob sie Zugang zu einem Computer hat. Wenn du weißt, dass deine Zielgruppe auch digitale Angebote nutzt, dann solltest du die Möglichkeit ergreifen, dein Wissen in Form eines Onlinekurses weiterzugeben.

Falls du darüber nachdenkst einen Onlinekurs zu erstellen, möchte ich dich herzlich zu meiner neuen Masterclass einladen. Klicke hier, um dir einen der limitierten Plätze zu sichen.

5) Hast du eine Website?

Deine Website ist das digitale Zuhause für dein Business. Wer keine Website hat, der existiert heutzutage nicht. Ich sage nicht, dass es unmöglich ist ohne Website zu starten, aber es ist ungleich schwieriger ein erfolgreiches Onlinebusiness aufzubauen. Idealerweise hast du eine Website mit einem Blog, Vlog oder Podcast. Aus meiner Sicht ist eine Website ein unverzichtbares Asset, wenn du es wirklich ernst meinst und ein Onlinebusiness aufbauen willst. Was heißt das konkret für dich? Obwohl es möglich ist, ohne Website zu starten und einen Onlinekurs zu erstellen, so brauchst du dennoch zeitnah eine Website, um dein Onlinebusiness auf solide Beine zu stellen.

6) Hast du eine Social Media Präsenz?

Ein wichtiger Punkt im Aufbau deines Onlinebusiness ist das Thema Social Media. Die meisten Menschen halten sich online in den Sozialen Netzwerken auf, deshalb geht es nicht ohne Social Media. Du musst nicht auf allen Kanälen präsent sein, aber in einem Social Media Kanal solltest du angemeldet und aktiv sein, wenn du einen Onlinekurs erstellen und verkaufen möchtest. Du brauchst nicht Tausende Follower, sondern eine Community, die dir vertraut. Mit der Zeit wirst du auch durch den Onlinekurs und die sich daraus ergebenden Aktivitäten mehr Follower aufbauen. Wenn du noch keine Social Media Präsenz hast, solltest du zunächst an diesem Thema arbeiten. Wenn du bereits eine kleine aber feine Social Media Präsenz hast, dann kannst du das Thema Onlinekurs-Erstellung angehen.

7) Hast du eine Email-Liste?

Jetzt sagst du vielleicht: Simone, ich habe keine Email-Liste. Brauche ich wirklich eine E-Mail-Liste, wenn ich einen Onlinekurs erstellen möchte? Mein Antwort lautet: Jein. Was heißt das konkret? Wenn du eine Social Media Präsenz hast aber noch keine Email-Liste, dann kannst du bereits einen Onlinekurs erstellen und vermarkten. Dennoch willst du “in the long run” natürlich eine Email-Liste aufbauen, denn über diese Liste hältst du die Verbindung zu deiner Community, du baust Vertrauen auf und Vertrauen ist die Basis für den Verkauf. Doch beides kann auch Hand in Hand gehen, denn wenn du einen Onlinekurs erstellst und launchst, dann führt dieser Prozess automatisch dazu, dass deine Email-Liste wächst. Obwohl eine Email-Liste, ganz gleich wie klein sie ist, eine gute Voraussetzung für die Vermarktung deines Onlinekurses ist, so ist sie nicht zwingende Voraussetzung für deine Onlinekurs-Erstellung. Die Onlinekurs-Erstellung kann mit dem Aufbau deines Email-Verteilers im Gleichschritt geschehen.

8) Bist du bereit, deinen Onlinekurs aktiv zu vermarkten?

Erstelle einen Onlinekurs und er verkauft sich praktisch von selbst! Diese Aussage ist ein Mythos. Jedes Produkt, jeder Service und damit auch jeder Onlinekurs muss vermarktet werden, wenn du ihn verkaufen möchtest. Das ist ein ganz normaler Prozess, der Teil eines jeden Business ist. Dein Onlinekurs kann noch so gut sein, wenn du kein oder falsches Marketing machst, dann wirst du deinen Kurs nicht verkaufen. Der Erfolg eines Onlinekurses hängt davon ab, wie gut das Marketing ist und wie sehr der Onlinekurs in der Lage ist den Teilnehmern Ergebnisse zu bringen. Somit ist der Wille und die Bereitschaft den Kurs wirklich aktiv zu vermarkten ein Erfolgsbaustein für den Aufbau eines erfolgreichen Online-Business. Du willst lernen, wie du deinen Kurs launchst und auch verkaufst. Deine Bereitschaft den Kurs zu vermarkten hat direkten Einfluss darauf, welche Einnahmen du mit deinem Kurs generieren kannst. (Wenn du bereit bist, dir das Wissen anzueignen, das man braucht, um den Onlinekurs aktiv zu vermarkten, dann bist du bereit für einen Onlinekurs.)

9) Bist du bereit, Zeit und Arbeit in das Projekt zu stecken, um dein Business auf ein neues Level zu heben?

Mit einem Onlinekurs kannst du viel Geld verdienen. Doch ohne Zeit und Arbeit funktioniert das nicht. Das heißt, wenn du einen erfolgreichen Onlinekurs erstellen und vermarkten möchtest, dann investierst du Zeit und Arbeit in dich und deine Zukunft. Du kannst der „Zeit-gegen-Geld-Falle“ entkommen und langfristig gesehen mehr Einnahmen, mehr Freizeit und mehr Freiheit gewinnen, aber das geht nicht von heute auf morgen und das bedeutet auch nicht, dass du nicht mehr arbeiten musst. Ein Onlinebusiness aufzubauen braucht Zeit und kann auch erstmal bedeuten, dass du mehr arbeitest. Bevor du ernten kannst, musst du sähen. Aber alles fängt an mit dem ersten Schritt und dem Versprechen an dich, dass du bereit bist die Arbeit zu machen, um in dein erfolgreiches zukünftiges Selbst zu investieren.

10) Hast du selbst schon einen Onlinekurs gekauft und daran teilgenommen?

Das ist eine wichtige Frage, denn um einen Onlinekurs zu erstellen ist es sehr hilfreich, bereits selbst Erfahrungen als Onlinekurs-Teilnehmer gesammelt zu haben. Es geht darum, dass du in dich investierst und weißt, wie sich das anfühlt. Du willst erleben, wie es ist Teilnehmer zu sein. Du willst Erfahrungen sammeln, wie andere online unterrichten und verstehen, was für dich funktioniert und was nicht. Wenn du selbst noch nicht an einem Onlinekurs als Teilnehmer dabei warst, ist es schwieriger einen eigenen erfolgreichen Onlinekurs zu erstellen.

11) Möchtest du sichtbarer werden und mit deinem Business einen größeren Einfluss haben?

In deiner Region kennt man dich und schätzt man deine Expertise. Du bist an dem Punkt angekommen, an dem du dir wünschst, auch überregional oder sogar international tätig zu sein. Du möchtest mehr Menschen helfen und als Expertin sichtbarer werden. Du bist bereit und wünschst dir, einen größeren Einfluss zu haben. Wenn du dich in dieser Aussage wiederfindest, dann ist die Erstellung eines Onlinekurses dein nächster logischer Schritt.

12) Willst du dein Business skalieren?

Die Zeit ist begrenzt. Wenn wir mehr verdienen möchten, haben wir als Selbständige im Grunde genommen zwei Möglichkeiten: Wir können mehr Kunden annehmen oder unsere Preise erhöhen. Doch beide Modelle stoßen an ihre Grenzen. Wir haben nur ein bestimmtes zeitliches Kontingent zur Verfügung und auch der Preis ist nicht beliebig steigerbar. Daher ist die Frage: Wie kannst du mehr Einnahmen generieren, mehr Kunden gewinnen, obwohl du nicht mehr Zeit zur Verfügung hast? Wenn du an diesem Punkt angelangt bist, dann kommst du ziemlich schnell beim Thema Skalierbarkeit deines Business an. Eine gute Möglichkeit dein Business zu skalieren bieten Onlinekurse, denn du kannst gleichzeitig 100 und mehr Leuten weiterhelfen, ohne mehr Zeit dafür zu investieren.

Fazit

Die Digitalisierung schreitet immer schneller voran, deshalb ist es wichtig, nach Wegen zu suchen wie du dein Business digital besser aufstellen kannst. Der beste Zeitpunkt mit deinem Onlinekurs zu starten war gestern, der zweitbeste Zeitpunkt ist heute. Wenn du die meisten dieser Fragen mit Ja beantwortet hast, dann bist du bereit, deinen eigenen Onlinekurs an den Start zu bringen.

Alles Gute für Dich.

Bis bald, tschüß, ciao

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