Die Presell-Strategie – 6 Schritte, wie du deinen Onlinekurs mit der Presell-Strategie verkaufen kannst, bevor du ihn erstellst.

Bevor ich dir gleich die 6 Schritte gebe, wie du deinen Onlinekurs mit der Presell-Strategie verkaufen kannst, bevor du ihn erstellst, möchte ich dir ganz kurz erzählen, warum ich dir diese wertvollen Informationen weitergeben möchte. Ich erinnere mich noch an die Nachtschicht im Hotel in Wolkenstein, als mein Mann und ich versucht haben, auf den letzten Drücker das 2. Modul meines ersten Onlinekurses fertigzustellen und über das Hotel-WLAN hochzuladen. Wir haben uns abgewechselt beim Schlafen, sodass wir es gerade noch rechtzeitig geschafft hatten alles fertigzustellen, damit die TeilnehmerInnen meines Onlinekurses das Modul rechtzeitig erhielten. Aus unserem Urlaub war mehr Arbeit als Urlaub geworden.

Aber nicht nur im Urlaub habe ich an meinem ersten Onlinekurs gearbeitet. Insgesamt habe ich 8 Wochen damit verbracht, meinen ersten Onlinekurs zu erstellen und durchzuführen. Es hat riesig Spaß gemacht und ich habe wirklich viel gelernt. Ich hatte 100 TeilnehmerInnen im meinem Onlinekurs, aber ich habe genau 0 Euro damit verdient. Das heißt: Ich habe 8 Wochen lange gearbeitet, ohne einen Cent zu verdienen.

Jetzt denkst du vielleicht: Warum hast du das eigentlich so gemacht? Das ist eine gute Frage. Der Grund, warum ich das so gemacht habe, war, dass ich durch das Feedback meiner Teilnehmer und TeilnehmerInnen erfahren habe, welche Inhalte sie sich für die jeweils nächsten Module gewünscht haben, und auch um viele Testimonials zu erhalten, damit ich meinen Kurs später besser verkaufen kann. Es ist eine Methode, um einen Onlinekurs wirklich schnell in die Welt zu bringen, weil man keine Ausreden mehr hat. Denn man erstellt die Kursinhalte während der Woche und muss jeden Sonntag Abend, oder am frühen Montag morgen, liefern, weil die Teilnehmer ja am Anfang der Woche die Module deines Onlinekurses bekommen.

Ich habe so viel daraus gelernt, aber auf der anderen Seite habe ich auch so viel falsch gemacht. Ich hatte auf einmal das Gefühl zu geben, zu geben, zu geben und nichts dafür zurückzubekommen. Es kamen Gedanken in den Sinn wie „Meine Arbeit ist nichts wert“, „Die TeilnehmerInnen machen nur mit, weil der Kurs kostenlos ist“. Ich habe mich ausgepowert gefühlt und nicht erfüllt, von dem was ich erschaffen hatte. Obwohl der Kurs großartig war. Es war einfach ein inneres Ungleichgewicht. Als ich das realisierte, das war der Punkt, an dem ich entschieden habe, das möchte ich so nie mehr machen.

Ich habe mich auf die Suche begeben, um Wege zu finden, wie man dies ändern kann.

Und wenn ich damals schon gewusst hätte, was ich heute weiß, dann hätte ich vieles anders gemacht und meinen ersten Onlinekurs niemals kostenlos durchgeführt.

Als Unternehmer entwickelt man sich immer weiter, man verändert seine Perspektive, man macht Erfahrungen, lernt neues Wissen. Es ist eine Reise, und wie großartig ist es, dass man sich immer weiterentwickeln darf.

Ich möchte, dass du nicht den gleichen Fehler begehst, dass du aus meinem Fehler lernst. Und ich habe mir gedacht, dass du dieses Wissen, was ich mit dir teilen werde, vielleicht wertvoll und hilfreich findest, sodass du deinen Onlinekurs mit der Presell-Strategie bereits verkaufen kannst, bevor du ihn erstellst.

Wie du mit der Presell-Strategie deinen Onlinekurs verkaufen kannst …

Es bedeutet, dass du deinen Onlinekurs verkaufst, bevor du deinen Kurs erstellst, und dass du dann deinen Kurs Woche für Woche erstellst und an deine zahlenden Teilnehmer und Teilnehmerinnen auslieferst.

Du kannst deinen Kurs dann live oder als pre-rekordete Module an deine zahlenden Kunden ausliefern. Eventuell hast du das erste Modul bereits erstellt, aber alle anderen Module erstellst du dann Woche für Woche, während du deinen Kurs durchführst. Auf diese Weise hast du dann nach dem Durchgang einen fertigen Onlinekurs erstellt. Das ist ein bisschen stressig, den Kurs auf diese Weise zu erstellen. Aber das muss nicht schlecht sein, denn zum einen bist du bereits für die Erstellung deines Kurses bezahlt worden, und zum anderen führt dieser Weg dazu, dass du deinen Kurs viel schneller erstellst und dich nicht in der Perfektionsfalle verlierst, d.h dass du Woche für Woche an dem Kurs arbeitest und nicht weiterkommst. Manchmal ist es hilfreich diesen Druck zu haben, um ein Projekt fertigzustellen. Und vielleicht ist die Presell-Strategie genau der richtige Ansatz für dich, schneller in die Umsetzung zu kommen.

Diese Strategie ist nicht für jeden geeignet, deshalb gebe ich meinen Studenten in meinem Kurs „Online Business Creator Academy“ die Wahl, ob sie die Presell-Strategie nutzen möchten oder ob sie den Onlinekurs mit anderen Launch-Strategien verkaufen möchten.

Ich habe diese Episode erstellt, um dir die Möglichkeit zu geben herauszufinden, ob die Presell-Strategie für dich die richtige Entscheidung ist.

Gleich werde ich dich durch die 6 Schritte führen, wie du deinen Kurs vorverkaufen kannst. Und ich werde dir auch die Dinge sagen, die du wissen musst, damit du dein Angebot erstellen kannst.

Bevor ich dich gleich durch die 6 Schritte führe, wie du deinen Onlinekurs mit der Presell-Strategie verkaufen kannst, möchte ich darüber sprechen, warum ich denke, dass das eine smarte Strategie ist.

Der erste Punkt ist, dass du dein Kursthema dadurch wirklich validierst.

Das heißt, du erhältst den ultimativen Beweis dafür, dass es sich lohnt diesen Kurs zu erstellen. Verkauf ist der beste Beweis. Das ist jedoch nicht der erste Schritt, bevor du deinen Onlinekurs erstellst, denn bevor du dein Kursthema definierst, interviewst du zunächst deine Wunschkunden. Du findest so heraus, was sie sich wünschen, was sie brauchen, was ihre Herausforderungen sind. Das ist ein wichtiger Punkt, damit du weißt, dass deine Onlinekurs-Idee funktioniert, bevor du deinen Onlinekurs vorverkaufst. Die Presell-Strategie ist sozusagen eine zweite Validationsstufe, wodurch du noch mehr über deinen Wunschkunden erfährst und lernst.

Der zweite Punkt ist, dass du mit der Presell-Strategie mehr Sicherheit und Selbstvertrauen gewinnst.

Denn wenn es Menschen gibt, die für deinen Onlinekurs zahlen, dann wirst du direkt merken, wie gut es sich anfühlt etwas anzubieten, das Menschen wirklich weiterhilft und wofür sie bereit sind zu zahlen.

Der dritte Punkt ist, dass du Einnahmen generierst.

Du wirst dafür bezahlt, deinen Onlinekurs zu erstellen. Das heißt: Du musst nicht wochenlang an deinem Onlinekurs arbeiten, bevor du ihn vielleicht verkaufen kannst. Oder, wenn du es so wie ich bei meinem ersten Onlinekurs gemacht hast, dass du den Onlinekurs zwar mit echten Teilnehmern durchführst, aber kein Geld dafür bekommst. Das wird dir mit der Presell-Strategie nicht passieren. Um einen Onlinekurs zu erstellen wirst du Ausgaben haben für Tools und Equipment und deshalb ist es gut, wenn du mit der Presell-Strategie vorab Einnahmen erzielst.

Der vierte Punkt ist: Du gewinnst Momentum.

Es keine Ausreden mehr gibt, den Kurs nicht zu erstellen. Das heißt, du musst in die Umsetzung gehen, es gibt kein zurück. Der Weg ist vorgezeichnet und wird dich dazu bringen, dass du schon bald deinen eigenen Onlinekurs erstellt haben wirst. Was dir helfen wird, einen guten Kurs zu erstellen, ist, dass du vorab eine durchdachte Kursstruktur erstellst, bevor du darüber nachdenkst, deinen Onlinekurs mit der Presell-Strategie zu verkaufen.

In meinem Onlinekurs „Online Business Creator Academy“, gehe ich auf das Thema Preselling noch detaillierter ein, mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Guides und Templates um dir zu helfen, deinen Onlinekurs so schnell wie möglich zu erstellen und zu launchen.

Auf diesem Foto sieht man einen Bildschirm mit dem Logo der Online Business Creator Academy, der Onlinekurs, in dem du lernst, wie du deinen Onlinekurs erstellst und launchst.

Wenn du möchtest, dass ich dich bei der Umsetzung deiner Presell-Strategie begleite und du mehr von mir darüber lernen magst, dann möchtest du in der Online Business Creator Academy dabei sein. Die Türen der OBCA sind gerade geschlossen, aber wenn du von mir benachrichtigt werden möchtest, wann die Online Business Creator Academy erneut startet, >> dann geh auf diese Website und trag dich hier ein. Und dann informiere ich dich, sobald der neue Durchgang beginnt, sodass du dann entscheiden kannst, ob du bei meinem Signature-Programm Online Business Creator Academy dabei sein möchtest.

Lass uns jetzt in die 6 Schritte einsteigen, wie du deinen Onlinekurs mit der Presell-Strategie verkaufen kannst, bevor du ihn erstellst:

Schritt 1: Erstelle dein unwiderstehliches Launch-Angebot

Bevor du deinen Onlinekurs vorverkaufen kannst, musst du zunächst genau wissen, was du verkaufen möchtest und wem dein Onlinekurs am besten hilft. Das heißt, du musst superklar sein über dein Kursthema und deine Kursinhalte. Du musst wissen, welche Ergebnisse deine TeilnehmerInnen mit deinem Kurs erreichen können. Du musst wissen, was du für deinen Kurs verlangen möchtest. Und ich werde dich jetzt gleich durch ein paar Fragen führen, die dir helfen werden, dieses Angebot zu erstellen.

Frage #1:
Welches konkrete Problem löst du mit deinem Onlinekurs?

Frage #2:
Für wen ist dein Onlinekurs besonders gut geeignet? Das ist dein Wunschkunden-Avatar, was ist dein idealer Kunde, für den du diesen Kurs konzipierst?

Frage #3:
Welche Ergebnisse können deine TeilnehmerInnen mit deinen Onlinekurs erzielen?

Frage #4:
Wie viele Module enthält dein Onlinekurs und welche Boni wirst du anbieten?

Frage #5:
Wie lange wird es dauern, dein Programm zu durchlaufen?

Frage #6:
Wie lange dauert es, bis deine TeilnehmerInnen Ergebnisse sehen?

Frage #7:
Welche Form von Unterstützung werden deine TeilnehmerInnen von dir erhalten?

Frage #8:
Wirst du eine begleitende Facebook-Gruppe anbieten?

Bedenke bei den Fragen 7 und 8: Je mehr Zugang die TeilnehmerInnen zu dir erhalten, desto mehr kannst du für deinen Kurs verlangen.

Als nächstes möchtest du dir überlegen, wieviel du für deinen Onlinekurs verlangen möchtest. Für welchen Preis möchtest du deinen Onlinekurs anbieten?

 

Schritt Nummer 2: Erstelle eine Landingpage, auf der man sich auf die Warteliste für deinen Onlinekurs eintragen kann.

Nachdem du genau weißt, welches Angebot du machen wirst, erstellst du eine Landingpage, auf der man sich mit dem Namen und der Email-Adresse eintragen kann, wenn man sich für das Thema interessiert, zu dem du einen Onlinekurs anbieten wirst.

Jetzt fragst du dich vielleicht: Was ist eine Landingpage? Eine Landingpage ist eine Webseite ohne Menüführung und ohne ablenkende Links. Eine Landingpage ist ausgerichtet auf ein bestimmtes Ziel. Das Ziel, das diese Landingpage hat, ist, den Websitebesucher zu einer Handlung zu bewegen. Und die Handlung, die der Website-Besucher auf deiner Landingpage vornehmen soll, ist die, dass er sich auf die Warteliste für deinen Onlinekurs einträgt, damit du ihm Bescheid sagen kannst, wann dein Onlinekurs startet. Ich erstelle meine Landingpages direkt mit dem Theme Divi. Wichtig ist zu wissen, dass du im Footer deiner Landingpage auf jeden Fall die Links zum Impressum und deiner Datenschutz-Seite benötigst, ansonsten hat diese Seite keine weiteren Links.

Auf der Landingpage fügst du weitere Informationen über deinen Kurs ein. Hier möchtest du deine TeilnehmerInnen neugierig auf deinen Kurs machen. Du möchtest sagen, für wen dein Kurs geeignet ist und dass sie die ersten sein werden, die erfahren, wann dein Kurs startet. Du kannst auch einen Hinweis geben, dass die ersten, die sich eintragen, ein spezielles Angebot erhalten oder dass du unter den ersten Einträgen einen deiner Kurse verlost. Das sind Optionen, die du machen kannst, aber du musst sie nicht unbedingt machen. Geh hier mit deinem Herzen, was sich für dich richtig anfühlt. Wenn man das erste Mal mit einem Onlinekurs rausgeht, dann kann es sich besser anfühlen, wenn man beim ersten Durchlauf einen Rabatt anbietet. Das wäre eine Möglichkeit, wenn du deinen Kurs als Betakurs behandeln und dir von den Leuten dazu Feedback einholen möchtest nach den einzelnen Modulen. Wie in meinem Intro erwähnt, habe ich meinen ersten Kurs komplett kostenlos auf diese Weise durchgeführt, ich habe mir nach jedem Modul Feedback eingeholt. Anstelle deinen Kurs kostenlos durchzuführen, kannst du mit einem Rabatt arbeiten für deine Gründungsmitglieder, wenn sich das für dich besser anfühlt. Denn so ist es für dich vielleicht etwas einfacher, um nach Feedback zu den Modulen zu fragen, wenn die Leute deinen Kurs belegen.

Nachdem sich jemand eingetragen hat, willst du eine erste Email versenden, in der du weitere Informationen über deinen Kurs veröffentlichst. Du willst schon mal eine grobe Idee geben, wann dein Kurs voraussichtlich starten wird und du willst hier in die Email weitere Informationen einfügen über deinen Onlinekurs. Du willst hier ein bisschen mehr verraten, als du es auf der Landingpage tust. Was du ebenfalls in diese Email einfügen kannst ist einen Link zu deinen Blogartikel, der zu deinem Onlinekursthema passt. Du kannst hier so etwas schreiben wie „Ich habe hier einen Blogartikel mit wertvollen Tipps zum Thema X,Y,Z.“

Als nächstes willst du Leute auf deine Anmeldeseite schicken.

Schritt Nummer 3: Erstelle einen 6-wöchigen Content-Highway.

Erstelle 6 Wochen lang Content, der auf deinen Onlinekurs hinführt. Das heißt, du wählst ein Medium aus, entweder deinen Blog, deinen Podcast, deinen Videoblog oder ein Facebook-Live, und du erstellst in einem dieser Medien, für das du dich entschieden hast, 6 Wochen lang Inhalte, die zu deinem Onlinekursthema passen. Das heißt, du erstellst und veröffentlichst jede Woche z.B. einen Blogartikel, der auf deinen Onlinekurs hinführt, wenn du dich dazu entschieden hast, dass der Blog das Medium ist, das du nutzen möchtest. Dann erstellst du 6 Blogartikel, jede Woche einen. Nutze deine Social Media-Kanäle, um weitere Besucher auf deinen Blogartikel zu senden. Wähle das Medium aus, das sich für dich am einfachsten anfühlt. Wenn du deinen Content veröffentlichst, dann willst du darauf achten, dass du deinen Content immer am selben Tag, um dieselbe Uhrzeit veröffentlichst. Das heißt, hier willst du einem konkreten Zeitplan folgen, also zum Beispiel, wenn du dich entschieden hast, deinen Content am Montag Nachmittag um 16 Uhr zu veröffentlichen, dann willst du in den 6 Wochen an jedem Montag Nachmittag um 16 Uhr deinen neuen Content veröffentlichen. Auch in deinen Social Media Kanälen willst du zur jeweils selben Zeit auf deinen neuen Content hinweisen, damit sich die Leute daran gewöhnen, dass es um diese Uhrzeit Neues von dir gibt. Warum willst du das so machen? Dieser Weg positioniert dich als Experte für das Thema und du hast jede Menge Gelegenheit, über deinen Onlinekurs zu sprechen, der demnächst bald startet. In jedem Blogartikel und in jedem Social Media Post willst du am Ende einen Call-to-Action einfügen. Du kannst zum Beispiel so etwas sagen wie „Wenn dir das gefallen hat, was ich dir hier unterrichtet habe, und du möchtest mehr von mir lernen, ich bin gerade dabei einen neuen Onlinekurs zu entwickeln, in dem ich noch viel tiefer in diesen Bereich einsteige. Der Kurs heißt X,Y,Z und das Ziel des Kurses ist es dir dabei zu helfen, das Ergebnis zu erreichen. Wenn du eine der ersten sein möchtest, die davon erfährt, dann geh auf die Website XYZ , trag dich hier auf die Early-Bird-Liste oder die VIP-Warte-Liste ein.“ Überlege dir hier einen ansprechenden Namen für deine Warteliste.

Und wenn du einen Rabatt anbietest, kannst du sagen, dass die ersten XX Teilnehmer oder TeilnehmerInnen, die sich eintragen, ein spezielles Angebot erhalten oder dass du unter den ersten XX Eintragungen deinen Onlinekurs verlost.

Dein Ziel ist, viel Traffic auf diese Anmelde-Seite deines Onlinekurses zu bringen, damit du Leute auf deine Newsletter-Liste bringst, die sich für deinen Onlinekurs interessieren. Sodass du dann, wenn du deinen Onlinekurs vorverkaufen möchtest, eine Liste mit potenziellen Käufern hast, die sich für deinen Onlinekurs interessieren.

Ich habe zu dieser Episode eine Checkliste erstellt, die dich durch alle 6 Schritte deiner Presell-Strategie führt. >> Klicke hier, um dir die Checkliste herunterzuladen.

Schritt Nummer 4: Richte deine Online-Bezahlmöglichkeit ein.

Du möchtest digital Geld empfangen können. Die einfachste Möglichkeit, digital Geld zu empfangen ist über einen Paypal-Link. Im Anschluss musst du allerdingst dann noch eine Rechnung erstellen, denn Paypal dient in diesem Fall nur dazu das Geld zu empfangen.

Alternativ dazu kannst du auch ein Bestellformular bei einem Zahlungsanbieter wie Digistore24 oder Copecart einrichten. Das wirkt professioneller und du musst dich nicht um die Rechnungsstellung kümmern. Diese Punkte übernimmt alle der Zahlungsanbieter für dich.

Für das Einrichten des Bestellformulars bei den Zahlungsanbietern wie Digistore24 oder Copecart musst du noch ein bisschen mehr beachten und tun. Du benötigst eine kleine Salespage und eine Dankeseite, um dein Produkt bei Digistore24 oder Copecart anzulegen und genehmigen zu lassen. Auf der Salespage und dem Bestellformular gibst du weitere Informationen über deinen Onlinekurs. Du sprichst über die Anzahl der Module, über die Benefits und Ergebnisse, die mit deinem Kurs erreicht werden können, und was die konkreten Inhalte sind, die du mit deinem Onlinekurs anbietest. Wenn du einen Zahlungsanbieter nutzt, sieht es professioneller aus, aber du kannst durchaus auch mit einem Paypal-Link arbeiten für den Vorverkauf deines Onlinekurses für deine Gründungsmitglieder. Ich bin ein Freund davon, Prozesse einfach und schlicht zu halten, aber ich möchte dich ermutigen, hier den Weg zu wählen, der sich für dich besser anfühlt.

Schritt Nummer 5: Biete deinen Onlinekurs mit einem unwiderstehlichen Early-Bird-Angebot für Gründungsmitglieder an.

Wichtig bei diesem Schritt ist, dass du dein Angebot limitierst. Du willst dein Early-Bird-Angebot zeitlich begrenzen. Ich empfehle dir entweder einen 48-Stunden Flash-Sale zu machen oder das Early-Bird-Angebot für Gründungsmitglieder für 5 Tage offen zu halten. Deine Interessenten müssen verstehen, dass das eine einmalige Gelegenheit ist, zu diesem günstigen Preis dabei zu sein und mit dir zusammenzuarbeiten. Deine Interessenten müssen verstehen, dass dies eine Chance ist, die nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung steht und dann wieder verschwindet. Es geht darum, dass die Leute verstehen, dass sie jetzt handeln müssen. Gelegenheiten haben nur ein kurzes Zeitfenster, und wenn sie diese Gelegenheit nutzen möchten, dann ist es jetzt an der Zeit die Entscheidung zu treffen, bei deinem Kurs dabei zu sein. Das heißt mit diesem Punkt kommen wir in die Promotion-Phase. Du willst den Personen auf deiner Warteliste eine Email senden, in der du ihnen nochmal erklärst, was dein Onlinekurs enthält, welche Ergebnisse sie erreichen können und was er jetzt für kurze Zeit kostet. Du willst in dieser Email auch darüber sprechen, was der Kurs kostet, wenn du ihn zum regulären Preis verkaufst, sodass die Leute verstehen, warum dieses Early-Bird-Angebot ein „No-brainer“ ist dabei zu sein. Sprich in deiner Email darüber, wann der Preis steigen wird und wie lange dieser Early-Bird-Preis gilt und was sie tun müssen, um dieses Angebot zu sichern. Wenn wir über Limitierung sprechen, dann empfehle ich dir, nicht nur das Angebot zeitlich zu limitieren, sondern auch die Anzahl der Plätze, die du für Gründungsmitglieder zum Early-Bird-Preis anbietest.

Durch dieses Prinzip bringst du auch Exklusivität in dein Angebot. Wenn du zum Beispiel deine Plätze auf 10 oder 20 begrenzt und du kannst alle Early-Bild-Plätze belegen, dann wird das dein Selbstvertrauen stärken. Du musst dir superklar über deine Grenzen sein, d.h. wenn das Angebot auf diesen Zeitraum begrenzt ist, dann endet dieses Angebot zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wenn die Plätze, die du als Early-Bird anbietest, weg sind, dann sind diese weg. Kommuniziere das in deiner Email, damit deine Leser verstehen, dass dies ein einmaliges und exklusives Angebot ist, das nicht mehr verfügbar ist, wenn sie nicht jetzt handeln. Und dann möchtest du den Lesern sagen, wie sie an dieses Angebot kommen. Das heißt du sagst ihnen entweder, dass sie dir schreiben sollen, wenn sie dabei sein wollen, wenn du mit einem Paypal-Link arbeitest. Oder du verlinkst deine Salespage, auf der sie dein Early-Bird-Angebot kaufen können. Während dieser Phase deines Presells möchtest du mehrere Emails versenden. Das heißt, wenn du den 48-Stunden Flash-Sale machst, dann versendest du am nächsten Tag erneut eine Email. Sprich darüber, was das Angebot beinhaltet, wann dein Kurs startet und wie viele Plätze dann noch verfügbar sind, wenn bereits einige gekauft haben. Das heißt, du gibst deinen Interessierten nochmal die Möglichkeit dabei zu sein, bevor dein Angebot endet. Dann sendest du noch eine Email, und zwar eine Stunde vor Verkaufsschluss. Wenn du dich entschieden hast, dein Presell für fünf Tage zu veranstalten, dann willst du mehrere Emails versenden. Auch hier willst du weitere Infos zu deinem Programm in die Emails einfügen und wie sie sich Anzahl der verfügbaren Plätze verringert, was sie hoffentlich tun wird. Der letzte Tag deiner Presell-Phase ist besonders wichtig. Hier willst du eine Email morgens und nochmal eine Stunde vor Verkaufsende versenden, um ein letztes Mal die Möglichkeit zu geben dabei zu sein.

Schritt Nummer 6: Binde die Gründungsmitglieder mit ein.

Du hast deinen Onlinekurs jetzt vorverkauft, du hast zahlende Teilnehmer und TeilnehmerInnen für deinen Onlinekurs gewonnen, aber du hast noch keine Inhalte erstellt. Was machst du also mit deinen Gründungsmitgliedern? Denn du brauchst ja jetzt noch ein bisschen Zeit, um dein erstes oder zweites Modul zu erstellen. Du hast jetzt mehrere Optionen. Entweder du unterrichtest deine Module live oder du erstellst pre-rekordete Videos. Wenn du deinen Onlinekurs live unterrichten kannst, dann wirst du vermutlich schneller starten können, als wenn du die Videos pre-rekordest.

Ganz egal, ob du dich nun für die live oder pre-rekordete Variante entscheidest, du musst den Content für deinen Onlinekurs noch erstellen, du musst die Lernmaterialien und die Unterlagen noch konzipieren, und dafür brauchst du noch ein bisschen Zeit, denn du hast ja noch nicht wirklich mit der Erstellung deines Onlinekurses begonnen. Die Frage ist also: Wie kannst du etwas Zeit gewinnen, um deine Inhalte gut vorzubereiten, obwohl du ja schon zahlende TeilnehmerInnen hast?

Ich empfehle dir in der Phase vor deinem Onlinekurs-Start mit deinen Gründungsmitgliedern regelmäßig Treffen per Zoom durchzuführen. In diesen Treffen kannst du Fragen stellen und schon kleinere Aufgaben geben, die als Vorbereitung für deinen Onlinekurs dienen. Dadurch gewinnst du genügend Zeit, um deine ersten Module gut vorzubereiten. Ich empfehle dir einen Zeitraum von zwei bis maximal vier Wochen dafür vorzusehen. Wichtig ist, dass du das ganz genau kommunizierst, damit deine Gründungsmitglieder wissen, dass der Kurs nicht sofort startet, sondern erst in X Wochen, und dass in der Zwischenzeit einige vorbereitende Übungen auf sie warten. Das heißt, du hältst wöchentlich Kontakt zu deinen Gründungsmitgliedern, du lädst sie per Email zu den virtuellen Treffen ein und überlegst dir passende Fragen oder Übungen für deine Gründungsmitglieder. Wenn dein Kurs dann startet, sendest du Emails raus, wann genau der Kurs startet mit den Login-Daten deiner Kursplattform oder wo auch immer du deinen Onlinekurs durchführst.

Dann veröffentlichst du Woche für Woche ein neues Modul und sendest eine Email an deine Teilnehmer und Teilnehmerinnnen raus, was sie in welchem Modul erwartet mit dem Link zu der Kursplattform, wo du die Inhalte bereitstellst.

Nachdem du dann deinen kompletten Kurs erstellt und ausgeliefert hast, kannst du überlegen, ob du diesen Kurs dann nochmal überarbeitest. Wenn du das erste Mal einen Onlinekurs erstellst, wirst du sehr viel Wissen und Erfahrung sammeln und es kann gut sein, dass du merkst, dass du einige Dinge beim nächsten Durchgang verbessern möchtest. Gerade das Feedback deiner Teilnehmer und Teilnehmerinnen wird dir zeigen, wo du nochmal dran arbeiten kannst, um noch bessere Ergebnisse für deine Studenten und Studentinnen zu erreichen. Wenn ich an die Beta-Version meines Kurses zurückdenke, dann kann ich dir aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass es eine Menge an Dingen gibt, die du magst oder die du nicht magst, und zusammen mit dem Feedback, das deine Teilnehmer und TeilnehmerInnen dir geben, wirst du deinen Kurs so optimieren können, dass er das nächste Mal noch mehr flasht. Häufig ist es so, dass es leichter und schneller geht, wenn du deinen Kurs dann überarbeitest.

So, wir haben jetzt über die 6 Schritte gesprochen, wie du deinen Onlinekurs mit der Presell-Strategie vorverkaufen kannst. Vielleicht denkst du jetzt, das war eine Menge an Zeug und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Das ist der Grund, warum ich die Checkliste erstellt habe, in der ich dich nochmal durch die 6 Schritte führe, wie du deinen Onlinekurs mit der Presell-Strategie vorverkaufen kannst. >> Klicke hier, um dir die Checkliste herunterzuladen. Ich hoffe, du fandest diese Strategie hilfreich.

PS: In meinem Programm „Online Business Creator Academy“ lernst du Schritt für Schritt, wie du deinen Onlinekurs erstellst, bis hin zu den verschiedensten Launch-Methoden.
>> Klicke hier, um mehr ober die OBCA zu erfahren.

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