Sind QR-Codes heute überhaupt noch zeitgemäß? Die Meinungen gehen auseinander. Aus meiner Sicht hängt dies vom jeweiligen Einsatzzweck ab. Bevor ich darauf eingehe, wie man QR-Codes in der Kommunikation einsetzen kann, möchte ich noch kurz etwas zu den Grundlagen sagen und darüber sprechen was so ein QR-Code zu bieten hat.

 

Grundlagen und Funktionalität

Ein QR-Code besteht aus quadratischen Flächen, die komprimierte Informationen darstellen. Die Abkürzung „QR“ steht für quick-response, und es können ungefähr 4.000 Zeichen in ihm versteckt werden.

Mittels einer Codierungssoftware kann man QR-Codes erstellen. Hierfür gibt es zahlreiche Anbieter im Internet, die meist kostenlose QR-Code Generatoren zur Verfügung stellen. Diese erstellten QR-Codes scannt man dann wiederum mit einer passenden Handysoftware ab, den sogenannten „QR-Code-Readern“, um die Information wieder zu decodieren.

 

Welche Informationen können über QR-Codes transportiert werden?

Du kannst QR-Codes generieren, die mit dem Handy, entweder ohne oder mit Internetzugang genutzt werden können.

 

Möglichkeiten der QR-Code Nutzung ohne Internetzugang:

  • einen einfachen Text anzeigen
  • Kalendereinträge erzeugen
  • Kontaktdaten im Handy abspeichern
  • SMS-App im Handy öffnen, den Empfänger automatisch einfügen und den Mitteilungstext anzeigen. Der Nutzer muss nur noch auf „senden“ drücken.
  • Telefonfunktion öffnen und Nummer anzeigen. Der Nutzer muss nur noch „Wählen“ klicken und die Verbindung wird aufgebaut.

 

Möglichkeiten der QR-Code Nutzung mit Internetzugang:

  • URL anzeigen und Website öffnen. Der Browser startet automatisch und zeigt die Internetseite an.
  • Text-Email an Empfänger schreiben. Die Email-App des Smartphones geht auf, der Nutzer drückt „senden“, und die Mail wird von seinem Account verschickt.
  • Geo-Daten anzeigen. Google Maps öffnet sich und zeigt einen Ort auf der Landkarte, von dort aus kann der Routenplaner gestartet werden.
  • Eine Mediendatei aufrufen, die irgendwo auf einem Server, sprich in der Cloud, liegt. Das Smartphone zeigt sofort ein Bild, spielt ein Lied ab oder gibt ein Video wieder.

 

 

Welche dieser Funktionalitäten sind aus Marketingsicht sinnvoll und was sollte man als Werbender beachten?

 

Sinnvoll können QR-Codes sein, wenn sie auf Print-Werbemedien erscheinen. Hier bilden sie mithilfe des Smartphones die schnelle Brücke hin zur Online-Welt und damit z.B.

  • zum Web-Auftritt deiner Unternehmung,
  • zu einer bestimmten Unterseite,
  • zum Routenplaner oder
  • vielleicht zu einem Gewinnspiel.

 

In den meisten Fällen macht es wenig Sinn, den QR-Code auf einem Online-Medium darzustellen, z.B. als Bild in einer Email. Bevor man sein Handy gezückt und den Code fotografiert hat, ist man durch Klicken eines simplen Hyperlinks längst am Ziel.

QR-Codes funktionieren immer dann gut, wenn der Nutzer einen Mehrwert erkennt. In der Kommunikation muss deutlich werden, was es bringt, den QR-Code zu scannen. Schreibe deshalb über oder unter den Code einen Call-To-Action wie „Besuche unsere neue Website!“, „Übernehme meine Kontaktdaten in dein Smartphone!“ oder „Werde facebook Fan und verpassen keine Aktionen!“.

Wähle für den QR-Code einen Platz auf dem Printmedium, der ein entspanntes Abscannen erlaubt. Stelle ihn nicht zu klein dar. Die Mindestgröße liegt bei 2 x 2 cm, jedoch variiert sie je nach Einsatzbereich. Auf sich bewegenden Bussen, auf Bildboards an Schnellstraßen oder stationär hinter ständig einfahrenden U-Bahnen sind die Codes schwer einlesbar und schaffen evtl. sogar Gefahren.

 

Welche weiteren Einsatzmöglichkeiten bietet der QR-Code:

  • Auf deinem Aktionsflyer gedruckt, gelangt der Kunde direkt zum Gewinnspiel auf deiner Website.
  • Auf deiner Unternehmensbroschüre mit dem Hinweis „Komm in unserer Ausstellung vorbei!“ angebracht, verlinkt der QR-Code zum Routenplaner mit der Anfahrt.
  • Auf einem Rabatt-Gutschein platziert, verlinkt der Code zu diesem Angebot in dein Onlineshop.
  • Auf deiner Visitenkarte gedruckt, überträgt er deine Kontaktdaten automatisch auf das Smartphone des Nutzers.
  • Auf einer Produktverpackung angebracht, kann der QR-Code das passende Erklärvideo starten oder zusätzliche Produktinformationen kommunizieren.


Wie erstelle ich meinen QR-Code?

Es gibt im Netz eine Reihe von Plattformen, die kostenlos oder gegen geringe Gebühren einen QR-Code-Generator anbieten. Dieser erzeugt den Code, und Du kannst ihn als Bilddatei exportieren und in deinem Printmedium einsetzen.

Es gibt statische und dynamische Codes. Bei letzterem hast du die Möglichkeit, die gespeicherten Informationen nachträglich anzupassen. Darüber hinaus kannst du im QR-Code auch dein Logo oder das deiner Sozialen Netzwerke anzeigen lassen.

Manche Anbieter stellen Cloudspeicher zum Upload von Mediendateien zur Verfügung, auf die dann der QR-Code verlinken kann.

Auch das Tracking der QR-Code-Nutzung wird in der Regel angeboten. Man erfährt auf diese Weise, wie viele Nutzer in welchem Zeitraum einen bestimmten Code gescannt haben, teilweise sogar mit Ortsangabe.

Kostenlose QR-Codes können beispielsweise bei diesen Anbietern erstellt werden:

https://www.qrcode-generator.de

https://www.qrcode-monkey.com/de

https://www.the-qrcode-generator.com

http://goqr.me/de/

 

Fazit

Obwohl es mit Augmented Reality bereits andere Möglichkeiten gibt, ist der QR-Codes noch immer eine günstige Möglichkeit, die Brücke zwischen Offline- und Onlinemedien zu überwinden.

Ich hoffe du fandest diesen Artikel interessant und lesenswert. Welche Erfahrungen hast du mit QR-Codes gemacht? Ich freue mich über deine Kommentare oder Ergänzungen.

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