Du träumst davon, mit einem eigenen Onlinekurs ein skalierbares Business aufzubauen und möchtest das richtige Thema für Deinen Onlinekurs finden. Du wünschst Dir, mehr Zeit zu haben für Deine Familie, für Deine Kunden, für Freizeitaktivitäten, für Fortbildungen, für das Leben. Trotzdem möchtest Du gern regelmäßig Einnahmen generieren, die Dir ein gutes Leben ermöglichen. Das alles ist möglich mit Deinem eigenen Onlinekurs. Aber das passiert auch nicht über Nacht und Du musst einiges an Zeit und arbeiten investieren, um dorthin zu kommen.

Es gab nie eine bessere Zeit einen Onlinekurs zu erstellen. Es gibt immer mehr Menschen, die sich flexibel digital weiterbilden wollen. Corona war und ist ein regelrechter Digitalisierungsschub. Mit dem Social Distancing ist es so, dass zwar immer mehr Onlineangebote entstehen aber dass gleichzeitig auch mehr Bedarf für Onlinekurse entsteht. Das Selbststudium genießt eine immer höhere Akzeptanz und wird sich immer weiter durchsetzen und ausdifferenzieren.

Es ist eine smarte Idee, mit Onlinekursen zu starten und einen weiteren Einkommensstrom Deinem Business hinzuzufügen. Gerade aktuell ist es so, dass wir nicht wissen, wann die Kontaktbeschränkungen aufgehoben werden und wir uns wieder uneingeschränkt persönlich treffen können.

Die Erstellung eines Onlinekurses macht Arbeit, kostet Zeit und bedeutet auch, dass Du in Dich und Dein Business investieren musst. Um einen erfolgreichen Onlinekurs zu erstellen ist es wichtig, dass Du das richtige Thema für Deinen Onlinekurs findest.

Ich nutze dafür ein 3 Schritt-Framework. Dieses kannst Du Dir wie einen Trichter vorstellen. Du startest mit der Phase 1. Das ist die Kreativ-Phase. In der Phase 2 konkretisierst Du Deine Ideen über das Kundenproblem und in der Phase 3 wählst Du Deine erfolgsversprechendste Idee aus und überprüfst das Potenzial.

Top oder Flop: Warum das richtige Thema für Deinen Onlinekurs so entscheidend ist 

Die Wahl Deines Onlinekurs-Themas kann den Erfolg Deines Kurses entscheidend beeinflussen.

Wenn Du Dich zum Beispiel für ein Thema entscheidest, für das es aktuell keinen oder nur einen geringen Bedarf gibt, dann wirst Du Deinen Onlinekurs nicht verkaufen können.

Wenn Du ein Thema wählst, für das Deine Zielgruppe nicht bereit ist Geld auszugeben, dann wird es schwierig werden, diesen Onlinekurs zu verkaufen. Anders herum, wenn Du ein Onlinekursthema auswählst, bei dem ein hoher Bedarf besteht, dann wirst Du Deinen Kurs mit Erfolg verkaufen und hohe Einnahmen generieren können. Gleiches gilt auch, wenn eine hohe Zahlungsbereitschaft in Deiner Zielgruppe für dieses Onlinekursthema besteht. 

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Auswahl des richtigen Onlinekurs-Themas ist Deine Positionierung. Denn mit der Erstellung Deines Onlinekurses beeinflusst Du Deine Positionierung. Du wirst als Experte wahrgenommen für das Thema, zu dem Du einen Onlinekurs erstellst. Deshalb willst Du genau prüfen, ob das Onlinekurs-Thema, das Du aussuchst, auch wirklich das Thema ist, für das Du als Experte bekannt werden möchtest.

Das Onlinekurs-Thema, das Du auswählst, sollte Dir auf jeden Fall Spaß machen. Du solltest Lust haben, dieses Thema zu unterrichten. Du wirst viel Zeit damit verbringen und viele Inhalte rund um das ausgewählte Thema erstellen, deshalb solltest Du Dein Thema auch in dieser Hinsicht prüfen. Frage Dich, ob es Dir leicht fällt, über dieses Thema zu sprechen und ob Du stundenlang ohne Mühe darüber sprechen könntest.

Ich möchte Dich dabei unterstützen, damit Du das richtige Thema für Deinen Onlinekurs findest. Das folgende 3-Schritt-Framework wird Dir dabei helfen.

 

Phase 1: Erstelle eine Liste mit Deinen Talenten und Onlinekurs-Ideen

Im ersten Schritt meines Frameworks brainstormst Du. Du sammelst alle Ideen, Talente und Fähigkeiten, die Du hast. Dabei ist es egal, wie normal oder verrückt sie sind. Bitte bewerte nichts in dieser Phase, denn Du willst Deine Kreativität frei entfalten. Schreib Dir alles auf, ohne Zensur. Die Bewertung erfolgt dann in einer späteren Phase. Lass Dich von den folgenden Fragen in Deinem Kreativ-Prozess leiten:

  • Welche Ideen fallen Dir spontan ein?
  • Welche Fähigkeiten und welches Know-How hast Du?
  • Welche Hobbies hast Du?
  • Wobei hilfst Du Deinen Kunden? Welche Fragen stellen Dir Deine Kunden?
  • Wo hast Du für Dich oder Deine Kunden gute Ergebnisse erzielt?
  • Gibt es einen bestimmten Prozess, den Du für Deine 1-1 Kunden verwendest und online übertragen kannst?
  • Schreib einen Pressebericht und versende ihn an fünf Medien, die Deine Zielgruppe liest.
  • Schreib 5 Deiner Kunden an und bitte um eine Bewertung auf Google, Facebook oder ProvenExpert.
  • Was wird erfolgreich von anderen unterrichtet, was Du auf Deine eigene Weise unterrichten kannst? Bitte nicht kopieren! Schau, wie Du Deine eigene Version mit Deinen speziellen Fähigkeiten und Talenten aus dem Thema entwickeln kannst.
  • Welchen Content hast Du erstellt, der bei Deiner Community gut ankommt?

 

Nimm Dir 1-2 Tage Zeit, um diese Liste zu erstellen. Nachdem Du diese Liste erstellt hast, gehst Du über in die nächste Phase.

 

Phase 2: Verfeinere Deine Ideen, um das richtige Thema für Deinen Onlinekurs zu finden

Als nächstes schaust Du Dir Deine Liste mit Deinen Talenten und Ideen an und Du überlegst Dir, welches Kundenproblem sich mit diesem Talent oder mit dieser Idee lösen lässt.
Ich schreibe mir meist das Kundenproblem als Frage auf. Also, zum Beispiel: In meiner Ideensammlung steht u.a. das Thema „Onlinemarketing“. Daraus lassen sich jetzt verschiedenste Kundenprobleme ableiten. Ein Kundenproblem ist zum Beispiel: „Wie kann ich digital sichtbarer werden?“ Aus diesem Kundenproblem kann ich nun verschiedene Onlinekursthemen entwickeln. Ein Thema könnte sein, dass ich einen Onlinekurs dazu erstelle, wie ich bei Google auf die erste Seite komme. Ich könnte auch einen Onlinekurs erstellen zum Thema „Wie ich mit YouTube meine Sichtbarkeit steigere,“ oder „Wie ich mit Instagram meine Sichtbarkeit steigere und mehr Follower gewinne“. Durch diese Methode kannst Du direkt mehrere Kursideen aus dem gleichen Oberthema entwickeln.

Nach diesem Prinzip gehst Du Deine Talente und Fähigkeiten durch, und Du erstellst Dir eine Liste mit konkreten Onlinekurs-Ideen, die Du anbieten könntest. Ausgehend von Deinen Talenten und Fähigkeiten und mit Blick auf die Probleme oder Herausforderungen Deiner Kunden.

Eine weitere Möglichkeit Deine Onlinekurs-Idee zu verfeinern, ist Deine Social Media Community zu befragen. Um weitere Ideen und Inspirationen für Dein Onlinekurs-Thema zu finden, kannst Du auch auf Amazon nach Büchern schauen. Oder Du guckst Dir an, welche Fragen zu Deinem Thema auf gute-frage.de oder quora.de gestellt werden. Diese geben Dir ebenfalls gute Hinweise darauf, was Menschen in Bezug auf Dein Thema lernen möchten.

Nachdem Du diese Liste erstellt hast, gehst Du weiter in die Phase 3

Phase 3: Wähle die erfolgsversprechendste Onlinekurs-Idee aus

Dazu möchtest Du herausfinden, ob es genügend Bedarf gibt, ob es eine Zahlungsbereitschaft innerhalb Deiner Zielgruppe für Dein Onlinekurs-Thema gibt und ob das Thema Dir Spaß macht und Du dafür bekannt werden möchtest.

So gehst Du dabei vorbei:

 

1. Gibt es genügend Bedarf?

Du willst im ersten Schritt herausfinden: Ist die Zielgruppe groß genug und löst Du ein aktuelles Problem, für das die Menschen Lösungen suchen? Das kannst Du einerseits aus Deiner Erfahrung beurteilen. Wenn Du z.B. das Produkt offline verkaufst, wird es vermutlich auch online einen Bedarf geben. Darüber hinaus kannst Du auch Tools für Deine Recherche nutzen, wie Google Trends, Google Suggest, oder Du nutzt ein Keyword-Tool, wie den Google Keyword-Planner oder Keywordtools.org

Mit Google Trends kannst Du zum Beispiel verschiedene Themen miteinander vergleichen. Dann kannst du auch Google Suggest nutzen. Das ist die Autovervollständigung bei Deiner Google Suche. Hier wird angezeigt, wonach andere suchen, und dieses gibt Dir ebenfalls einen Anhaltspunkt, ob es zu Deinem Thema einen Bedarf gibt. Gib hier den Begriff ein, nach dem Deine Zielgruppe suchen würde. Schon bei Eingabe der ersten Buchstaben schlägt dir Google vor, wonach andere gesucht haben.

Mit einem Keyword-Tool kannst Du die Höhe des Suchvolumens erfahren, und das gibt dir ebenfalls einen guten Hinweis auf den Bedarf für Dein Onlinekurs-Thema. Gib hier einen oder mehrere Begriffe ein, nach denen Deine Zielgruppe suchen würde.

 

2. Gibt es eine Zahlungsbereitschaft in Deiner Zielgruppe?

Das findest Du heraus, indem Du z.B. bei Amazon schaust, ob es zu diesem Thema ausreichend Bücher gibt. Auf der Seite www.amazon.de/gp/bestsellers findest Du heraus, was die meistgekauften Artikel sind. Diese kannst du auch nach entsprechender Kategorie anzeigen lassen.

Ein weiteres Indiz für die Zahlungsbereitschaft ist, wenn es zu diesem Thema andere Fortbildungen oder andere Onlinekurse gibt. Wenn ja, ist dies ein Zeichen dafür, dass es einen Markt gibt und Menschen dafür Geld ausgeben. Auch die Altersstruktur und der finanzielle Hintergrund Deiner Zielgruppe sind ein wichtiger Faktor.

 

3. Macht Dir das Thema Spaß und möchtest Du für dieses Thema bekannt werden?

Diese Frage solltest Du ehrlich beantworten, denn diese Entscheidung hat Einfluss auf Deine Positionierung.

Diese 3 Fragen willst Du für die von Dir ausgewählten Onlinekurs-Themen beantworten. Du wirst ein bisschen Zeit benötigen, um die Recherche durchzuführen und Deine Entscheidung zu treffen.

 

Fazit

Das richtige Thema für Deinen Onlinekurs zu finden ist ein Prozess, und dieser Schritt ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für Deinen Onlinekurs. Lass Dich nicht von einem spontanen Impuls leiten, sondern nutze dieses Framework, um die für Dich beste Ideen herauszufinden. Du wirst sehen: Wenn Du diese Schritte gehst, gewinnst Du Klarheit für Dein Kursthema, und Du gewinnst Sicherheit in der Entscheidungsfindung, das richtige Onlinekursthema für Dich auszuwählen. Lass Dich auf den Prozess ein und Du wirst sehen, dass die richtigen Puzzleteile zusammenkommen.

Bis bald, Tschüß, Ciao

Ich habe noch etwas für Dich, wenn Du gerade darüber nachdenkst Deinen Onlinekurs zu erstellen. Und zwar ist das ein Insider-Tool-Tipp Onlinekurs-Creators. Darin habe ich die wesentlichen Techniktools zusammengestellt, die Du wirklich brauchst, um Deinen (ersten) Onlinekurs zu erstellen und zu verkaufen. >> Lade Dir das 7-seitige kostenlose PDF hier herunter.

 

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