Wenn du am Samstagmorgen mit deinem Einkaufskorb zum Wochenmarkt schlenderst, dann hörst du oftmals schon von Weitem die Marktschreier laut „Frischen Fisch“ oder „Saftiges Obst und Gemüse“ brüllen. Je lauter die Stimme, desto mehr Aufmerksamkeit bekommen die Händler zweifellos im ersten Moment. Wenn du dann aber noch einen Schritt näher an den Stand herankommst und dir die Waren ansiehst, dann erinnern diese oft an Fallobst, während die ruhige Marktfrau nebenan leuchtend rote Äpfel und Tomaten aus eigener Ernte verkauft, die noch nach Tomaten schmecken. Will sagen: Nicht immer ist lauter besser. Vielmehr geht es auch bei den Texten auf deiner Webseite darum, authentisch zu sein und nicht alle Marktbesucher anzulocken, sondern nur diejenigen, die auch ein reales Interesse an deinem Angebot haben. Und dies gelingt in der virtuellen Welt am besten über SEO-optimierte Texte, die in redaktioneller Qualität mit Inhalten überzeugen.

 

Eine kleine Anleitung für alle, die das Beste aus ihren Texten herausholen wollen

 

Was macht einen guten Text im Web aus?

Gut oder nicht – oft ist das einfach Geschmacksache. Wenn du in einem 5-Sterne-Restaurant isst, kann der Koch noch so gut sein: Magst du keine Artischocken, dann schmeckt das Essen einfach nicht. Dennoch gibt es ein paar Regeln, die du unbedingt einhalten solltest, um spannende Inhalte zu erzeugen, die sowohl von Suchmaschinen als auch von realen Lesern verschlungen werden. SEO-optimierte Texte ranken gut, wenn sie einen hohen Qualitätsanspruch erfüllen und von den Besuchern deiner Seite tatsächlich gelesen werden. Denn Google wertet die Signale der Nutzer aus und erkennt, wenn Seiten nur kurz angeklickt und aufgrund schlechter Inhalte sofort wieder verlassen werden. Diese Nutzersignale fließen zu großen Teilen in die Bewertung deiner Texte ein. Daher habe ich im Folgenden eine kleine Anleitung erstellt, wie Du gute Texte für das Web schreiben kannst.

 

1. Texte müssen authentisch sein

Jedes Unternehmen hat bewusst oder unbewusst ein eigenes Wording. Vielleicht besteht die Belegschaft nur aus jungen Menschen, die alle eine frische, jugendliche und unbemühte Sprache sprechen? Genau diese Sprache sollte sich auch in deinen Webseitentexten wiederfinden. Schließlich haben Kunden ja bestenfalls anschließend auch persönlichen Kontakt mit deinen Mitarbeitern und finden genau diese Sprache dann auch in der direkten Kommunikation wieder.

Wie schreibe ich authentische Web-Texte?
Indem du auf Floskeln verzichtest, dir vielleicht ein paar besondere Ausdrucksformen notierst, die im Alltag häufig verwendet werden und indem du es in jedem Fall vermeidest, die Sprache der Konkurrenz zu übernehmen. In vielen Branchen schleicht sich eine eigene Sprache ein, weil einfach einer vom anderen kopiert, übernimmt und umschreibt. Werde selbst kreativ und: Bleibe authentisch.

 

2. Erzähle mit deinen Texten Geschichten

Heute kommt es mehr denn je darauf an, WER die Produkte oder Dienstleistungen verkauft. Kunden möchten beim Fleischer wissen, wie die Tiere aufgewachsen sind und achten bei der Kleidung darauf, wo sie hergestellt wurde. Es zählt die Geschichte hinter einem Angebot und diese solltest du unbedingt erzählen. Menschen lieben Storys und das beste daran ist: Geschichten bleiben im Gedächtnis und hinterlassen viel mehr Eindrücke als reine Aufzählungen und Leistungsbeschreibungen.

Wie erzähle ich die Geschichte über meine Produkte?
Das ist oft einfacher, als du denkst. Wenn du auf deiner Webseite eine Dienstleistung beschreiben möchtest – sagen wir, du bietest Musikunterricht für Kleinkinder an – dann erzähle doch, wie du selbst zum ersten Mal mit Musik in Berührung gekommen bist. Das macht dich nahbar und die Leser haben sofort ein Bild im Kopf, an das sie sich erinnern.

 

3. Bleibe verständlich

Du bist vom Fach – deine Kunden nicht. Setze daher nicht zu viel Fachwissen voraus und vermeide Fachbegriffe. Besucher im Web sind ungeduldig und geben Texten keine zweite Chance. Wenn sie drei Sätze lesen, von denen sie zwei nicht verstehen, hast du diesen Besucher sofort wieder verloren.

Wie schreibe ich verständliche Texte für meine Webseiten?
Prüfe den Text im Anschluss auf Fachbegriffe. Dafür gibt es Tools, die den sogenannten „Flesh-Wert“ ermitteln. Dieser Wert gibt Auskunft darüber, wie verständlich dein Text bei den Lesern ist. Lasse am besten auch Bekannte und Freude noch einmal drüber lesen. Sie werden dir ehrlich sagen, wenn etwas einfach zu kompliziert geschrieben wurde und Leser abschreckt.

 

4. Strukturiere den Text

SEO-optimierte Texte für Webseiten sind keine Romane und keine Zeitungsartikel. Sie werden in der Regel nicht abends im Bett oder am Sonntagmorgen beim Frühstücksei gelesen. Im Internet möchten die Leser auf den ersten Blick wissen, ob sie auf dieser Seite die relevanten Antworten auf ihre Frage finden. Dazu sollte der Text „scannable“ sein, also auf den ersten Blick erfasst werden können.

Wie strukturiere ich einen Text für das Web?
Es gibt viele Möglichkeiten, Struktur in einen längeren Text zu bekommen. Dazu gehören in erster Linie Zwischenüberschriften, Aufzählungen und Markierungen wie Fett und Kursiv. Bei langen Texten ist es auch sinnvoll, ein Inhaltsverzeichnis anzulegen und Textanker zu setzen, damit Leser gleich zum relevanten Punkt springen können. Lockere deinen Text auf, indem du kleine Kästchen mit Tipps, Fun Facts oder Beispielen anlegst. Und: Mache die Absätze niemals zu lang. 150 Wörter sind die Obergrenze für einen durchgängigen Text im Web.

 

5. Vermeide Selbstbeweihräucherung

Immer wieder liest man auf Webseiten Sätze wie „Wir sind die besten“ oder „Kaufen Sie bei der Nummer 1“. Diese Art des Selbstbewusstseins wird von Lesern heute nicht mehr geschätzt. Eine Ausnahme ist, wenn du dich mit dieser Aussage auf eine besondere Auszeichnung beziehst. Kunden möchten gerne selbst herausfinden, ob du gut bist oder nicht.

Wie beweise ich im Web meine Qualität?
Bringe statt Nummer-1-Floskeln also lieber Argumente dafür, warum ein Leben ohne dein Angebot möglich, aber sinnlos ist. Nenne besondere Hersteller, Verfahren oder Angebote, die du hast. Mache dir dazu im Team Gedanken, was deine USP (Unique Selling Point | Alleinstellungsmerkmal) sind. Diese bringst du prominent am besten auf der Startseite oder einer „Warum wir“-Seite unter.

Optimiere deine Webseitentexte für die Suchmaschinen

SEO-optimierte Texte für Webseiten zu schreiben, ist eigentlich schon Sache des Profis. Denn fast täglich ändern sich die Algorithmen der Suchmaschinen, was auch Einfluss auf die Textgestaltung hat. Wenn du aber dennoch am Anfang nicht gleich in eine Agentur investieren möchtest, habe ich an dieser Stelle einige allgemeingültige Regeln zusammengefasst, mit denen deine Webseitentexte in eine gute Startposition rücken.

 

Keywords: Aber nicht übertreiben

Die meisten Webseitenbetreiber haben schon etwas von Keywords und Suchbegriffen gehört. Aber wie geht das Ganze nun in der Praxis? Eine kurze Anleitung zur Keywordrecherche.

  • Begriffe selbst finden
    Im ersten Schritt schreibst du wichtige Begriffe auf, die dein Angebot definieren. Was bietest du an? Was sind die Vorteile? Was geben Kunden ein, um auf dein Angebot zu kommen?
  • Recherche-Tools im Internet
    Im Internet stehen zahlreiche, kostenlose Recherche-Tools für Keywords zur Verfügung. Starte am besten mit dem Keyword-Planner von Google Adwords. Sortiere zusammengehörige Begriffe und erfasse alle am besten in einer Excel-Datei. Der Keyword-Planner zeigt dir bereits Cluster mit thematisch sortierten Keywords an, die du nur übernehmen musst.
  • Google Suggest
    Dieser Dienst wird dir immer angezeigt, wenn du einen Begriff in den Suchschlitz bei Google eingibst. Nach 2 bis 3 Buchstaben folgt bereits eine Vervollständigung bzw. es werden Begriffe angezeigt, die häufig zusammen eingegeben werden. Du kannst auch direkt den Suchbegriff eingeben, auf das Ergebnis warten und nun erneut in den Suchschlitz klicken. Unterhalb der Ergebnisliste findest du unter „Ähnliche Suchanfragen“ weitere wertvolle Tipps.
  • Synonyme
    Auch hierfür gibt es wieder Tools im Internet, die du kostenlos nutzen kannst. Eines der beliebtesten Tools ist Woxikon mit einer großen Datenbank aus Synonymen verschiedener Sprachen. Auch die Plattform „Wie sagt man noch“ kann ich für die Suche nach ähnlichen Begriffen empfehlen. Manchmal wird beispielsweise nicht nach einem Fahrrad gesucht, sondern nach einem Bike oder einem Velo. Verwende auch diese Synonyme, um bei diesen Suchanfragen gelistet zu sein.
  • Fragen und Longtails
    Google hat sich längst zu einer Frage-Antwort-Maschine entwickelt. Auch im Zuge der Zuname der Sprachsuche werden häufig ganze Fragen statt eines einzelnen Keywords in die Suchmaske eingegeben. Man sucht nicht nach „SEO Texten“, sondern fragt: „Wie kann ich meine Webseitentexte für die Suchmaschinen optimieren?“ Das kostenlose Tool „Answer the Public“ ist eine sehr mächtige Hilfe, um die wichtigsten Suchanfragen herauszufinden.

Hast du jetzt alle relevanten Begriffe, Synonyme und Fragen definiert, bringst du sie sinnvoll, logisch und nicht übermäßig in deine Texte ein. Der Haupt-Suchbegriff, der dein Angebot am besten beschreibt, muss unbedingt in der Überschrift vorkommen und idealerweise auch in den Zwischenüberschriften. Das wichtigste Keyword sollte nicht mehr als 2 bis 3 Prozent des gesamten Textes ausmachen. Die restlichen Begriffe bringst du im Text dort unter, wo es inhaltlich Sinn macht. Verzichte zugunsten der Qualität lieber auf einen Begriff, statt deine Leser mit Keyword-Spam zu verärgern.

Zwischenüberschriften: In logischer Reihenfolge

Die Zwischenüberschriften gliedern deinen Text und fassen zusammen, welche Informationen im Abschnitt darunter zu finden sind. Sie werden als H1 bis H6 bezeichnet, wobei H2 eine Unterüberschrift von H1 ist usw. Oberthemen werden also mit H2 beschrieben (H1 ist die große Hauptüberschrift) und alles darunter ordnet sich thematisch ein.

In diesem Beispiel siehst du, dass die Unter-Überschriften thematisch zur ersten Überschrift gehören, im Verlauf aber immer spezifischer werden.

Ein Beispiel dazu:

H1: Kinderkleidung im Internet kaufen

H2: Hosen für Babys und Kleinkinder

H3: Kinderhosen Größe 56 bis 98

H4: Kurze Kinderhosen Größe 56

H5: Lange Kinderhosen Größe 56

Links: Verweise zwischen den Texten

Es ist wichtig, SEO-optimierte Texte untereinander zu verknüpfen. Wenn es sich also in einem Text ergibt, verweise auf eine andere Stelle auf deiner Webseite, an der ein Thema noch intensiver behandelt wird.

 

Meta-Tags: Ein bisschen Technik muss sein

Wenn du deine Texte in ein Content Management System einpflegst, hast du immer die Möglichkeit, sogenannte Meta-Tags einzupflegen. Wichtig sind dabei der Titel und die Description. Der Titel darf nicht mehr als 60 Zeichen haben und fasst den Inhalt deiner Seite in 5 – 7 Worten zusammen. Die Description hat 145 Zeichen und ist ebenfalls eine etwas ausführlichere Zusammenfassung des Textes.

 

Fazit: Webseitentexte für die Suchmaschinen optimieren

Suchmaschinenoptimierte Homepagetexte zu schreiben, ist schon eine Kunst, die du aber mit etwas Übung lernen kannst. Die wichtigste Erkenntnis aus dieser kleinen Anleitung ist, dass du authentisch bleibst und die Sprache deiner Zielgruppe sprichst. Bleibe dir dabei immer selbst treu. Mit den wichtigsten Grundkenntnissen zum Thema SEO kannst du schon sehr viel erreichen. Ich bin gespannt darauf, bald von dir zu lesen. Und wenn du professionelle Hilfe beim Schreiben von SEO-optimierten Texten in Anspruch nehmen möchtest oder Dich für die SEO-Optimierung deiner Website interessierst – ich freue mich auf deine Kontaktaufnahme.

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